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Aktien Frankfurt Eröffnung: Ölpreis und Vorgaben belasten deutschen Markt

(dpa-AFX) Frankfurt - Schwache Vorgaben der internationalen Börsenplätze und ein Ölpreis auf Rekordhöhe haben am Mittwoch den deutschen Aktienmarkt belastet. Der DAX < DAX.ETR > büßte nach den ersten Handelsminuten 0,98 Prozent auf 3.840,90 Punkte ein, während der Mdax < Mdax.ETR > um 0,63 Prozent auf 4.939,62 Punkte nachgab. Für den Tecdax < Tdxp.ETR > ging es um 1,26 Prozent auf 495,30 Punkte nach unten.

(dpa-AFX) Frankfurt - Schwache Vorgaben der internationalen Börsenplätze und ein Ölpreis auf Rekordhöhe haben am Mittwoch den deutschen Aktienmarkt belastet. Der DAX < DAX.ETR > büßte nach den ersten Handelsminuten 0,98 Prozent auf 3.840,90 Punkte ein, während der Mdax < Mdax.ETR > um 0,63 Prozent auf 4.939,62 Punkte nachgab. Für den Tecdax < Tdxp.ETR > ging es um 1,26 Prozent auf 495,30 Punkte nach unten.

Der Markt werde zur Wochenmitte besonders vom hohen Ölpreis belastet, sagte ein Händler einer ausländischen Großbank in Frankfurt. In Asien war der Preis bis auf 44,15 Dollar je Barrel gestiegen, nachdem die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) erklärt hatte, sie könne die Produktion nicht kurzfristig erhöhen. Ein weiterer Frankfurter Händler sagte, er rechne mit einer Schaukelbörse mit geringen Kursschwankungen. Jedoch hätten die Kursverlusten auch positive Seiten: "Wenn wir noch mal die 3.800 Punkte sehen, haben wir eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation und können dann eine technische Erholung im DAX sehen."

An die Spitze des DAX schossen adidas-Salomon < ADS.ETR > nach der Vorlage der Quartalsbilanz. Die Papiere verteuerten sich um 2,48 Prozent auf 102,70 Euro. Der Sportartikelhersteller hatte im zweiten Quartal 2004 Umsatz und Gewinn unerwartet stark gesteigert. Gleichzeitig hob adidas-Salomon seine Umsatz- und Gewinnprognosen für das Gesamtjahr erneut an. Ihnen folgten Fresenius Medical Care (FMC) < FME.ETR > , die um 1,17 Prozent auf 61,65 Euro stiegen. Der Dialyse-Spezialist übertraf mit Betriebsgewinn und Umsatz gleichfalls die Erwartungen und hob die Prognose für das Gesamtjahr an.

Hingegen sorgte die vorgelegte Zwischenbilanz bei der Commerzbank < CBK.ETR > für schwere Kursverluste. Der Kurs verlor 2,72 Prozent auf 13,60 Euro. Das Geschäft habe sich im zweiten Quartal schwächer entwickelt als erwartet, sagten Händler. Zudem belaste die Aussage, der Bank, die Geschäftsbedingungen wurden im zweiten Halbjahr generell schwieriger.

Infineon-Aktien < IFX.ETR > setzten ihren Abwärtstrend weiter fort, nachdem sich UBS kritisch zu den Chipwerten geäußert hatte und den Titel auf "Reduce" gestuft hatte. Der Kurs sank um 2,47 Prozent auf 8,68 Euro und damit auf den niedrigsten Kurs seit Juli 2003.

Auch die Automobilwerte versammelten sich in der Verlustzone. Nach der Vorlage von Quartalszahlen verloren BMW < BMW.ETR > 2,13 Prozent auf 36,26 Euro. Händler verwiesen auf Gewinnmitnahmen in einem schwachen Gesamtmarkt und dem hohen Ölpreis. Zudem sei der US-Absatz im Vormonat um 4,4 Prozent gesunken, während ein Plus von vier bis fünf Prozent erwartet worden war. Daimlerchrysler < DCX.ETR > verbilligten sich um 1,66 Prozent auf 36,05 Euro, Volkswagen < VOW.ETR > büßten 1,02 Prozent auf 33,85 Euro ein.

Bei Basf < BAS.ETR > reichten unerwartet gut ausgefallene Quartalszahlen und eine angehobene Prognose nur in den ersten Handelsminuten für Kursgewinne. Bereits in der ersten Handelsstunde verloren die Titel 0,63 Prozent auf 44,39 Euro und damit weniger als der Markt.

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