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Aktien Frankfurt Eröffnung: Sinkender Ölpreis schickt DAX auf Erholungskurs

(dpa-AFX) Frankfurt - Eine Entspannung des Ölpreises an den Rohstoffmärkten hat die deutschen Aktienindizes am Donnerstag in der Gewinnzone eröffnen lassen. Für den DAX < DAX.ETR > ging es nach 45 Handelsminuten um 0,82 Prozent auf 3.855,07 Punkte hinauf, während der Mdax < Mdax.ETR > um 0,80 Prozent auf 4.933,17 Punkte stieg. Der Tecdax < Tdxp.ETR > erholte sich um 1,23 Prozent auf 489,97 Punkte.

(dpa-AFX) Frankfurt - Eine Entspannung des Ölpreises an den Rohstoffmärkten hat die deutschen Aktienindizes am Donnerstag in der Gewinnzone eröffnen lassen. Für den DAX < DAX.ETR > ging es nach 45 Handelsminuten um 0,82 Prozent auf 3.855,07 Punkte hinauf, während der Mdax < Mdax.ETR > um 0,80 Prozent auf 4.933,17 Punkte stieg. Der Tecdax < Tdxp.ETR > erholte sich um 1,23 Prozent auf 489,97 Punkte.

Der Markt erhole sich dank des gesunkenen Ölpreises von den Vortagsverlusten, sagte ein Händler einer ausländischen Bank in Frankfurt. Am Vortag habe der Rekordölpreis auf bis zu 40,99 US-Dollar je Barrel für Kursverluste gesorgt. Hintergrund des Rückgangs ist die Erklärung der Organisation Erdöl exportierender Länder, sie könne die Förderung kurzfristig um bis zu 1,5 Millionen Barrel steigern. Auch die Wall Street schloss in der Nacht behauptet.

An die Spitze des Kurszettels setzten sich Unternehmen, die am Morgen mit guten Quartalszahlen aufwarteten. Für die Hypovereinsbank-Aktie < HVM.ETR > ging es um 4,35 Prozent auf 13,44 Euro hinauf. Die Bank war im zweiten Jahresviertel bei Überschuss und Handelsergebnis hinter den Erwartungen zurückgeblieben, hatte beim Vorsteuergewinn jedoch die Schätzungen übertroffen. Die Überschuss-Zahlen hätten etwas enttäuscht, bestätigte ein Händler.

Zugleich zog der Kurs von TUI < TUI.ETR > um 2,32 Prozent auf 14,53 Euro an. Bereinigt hatte der Konzern den Gewinn vor Steuern und immateriellen Abschreibungen von Minus 29 Millionen Euro im Vorjahr auf 112 Millionen Euro gesteigert und die Analystenerwartungen damit übertroffen.

Autowerte profitierten vom Ölpreis und ignorierten damit augenscheinlich die gesenkte Absatzprognose des deutschen Branchenverbandes VDA. Dieser rechnet für das laufende Jahr nur mehr mit einer Stagnation auf dem Heimatmarkt. Zu einem früheren Zeitpunkt hatte der Verband noch ein Plus von drei Prozent erwartet. Volkswagen < VOW.ETR > zogen um 0,72 Prozent auf 33,76 Euro an, Daimlerchrysler < DCX.ETR > gewannen 0,47 Prozent auf 36,20 Euro und BMW < BMW.ETR > legten um 0,03 Prozent auf 35,62 Euro zu.

Nach kräftigen Verlusten am Vortag zogen Infineon < IFX.ETR > um 3,31 Prozent auf 8,74 Euro an. In den USA hatte der Branchenindex der Halbleiterwerte am Vortag etwas fester geschlossen.

Im Mdax verloren Südzucker-Aktien < SZU.ETR > 1,99 Prozent auf 14,79 Euro. Die Welthandelsorganisation (WTO) will die EU-Staaten laut einem Pressebericht zwingen, die Zuckersubventionen erheblich zu senken. Hingegen schossen die Aktien des Bauunternehmens Hochtief < HOT.ETR > um 5,74 Prozent auf 18,25 Euro in die Höhe. Am Vortag hatte der Kurs auf die gesenkte Prognose mit einem heftigen Einbruch um mehr als acht Prozent reagiert.

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