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Aktien Frankfurt: Etwas fester - Geringe Umsätze bei dünner Nachrichtenlage

Ohne frische Impulse haben sich die Aktien an der Frankfurter Börse am Freitag dank einer Entspannung beim Ölpreis zumeist etwas fester entwickelt. Der Leitindex Dax gewann am Mittag 0,82 Prozent auf 3 923,84 Punkte. Der MDax stieg um 0,25 Prozent auf 5 026,78 Zähler und der TecDax legte 0,95 Prozent auf 500,82 Punkte zu.

dpa-afx FRANKFURT. Ohne frische Impulse haben sich die Aktien an der Frankfurter Börse am Freitag dank einer Entspannung beim Ölpreis zumeist etwas fester entwickelt. Der Leitindex Dax gewann am Mittag 0,82 Prozent auf 3 923,84 Punkte. Der MDax stieg um 0,25 Prozent auf 5 026,78 Zähler und der TecDax legte 0,95 Prozent auf 500,82 Punkte zu.

Es fehlten erneut die entscheidenden Impulse und am deutschen Aktienmarkt sei zum Wochenausklang "gar nichts los", wie Aktienhändler in Frankfurt sagten. Leicht positiv wirke allerdings die Entspannung beim Ölpreis. Der US-Ölpreis war wieder deutlich unter die 50-Dollar-Marke gerutscht. Der Kurs bleibe aber auf hohem Niveau. Auch der jüngste Kursanstieg des Euro werde an der Börse bei ansonsten dünner Nachrichtenlage kaum zur Kenntnis genommen, hieß es.

Ein klarer Branchentrend zeichne sich nicht ab, sagte ein Händler. Aktien von adidas-Salomon knüpften an ihre Rekordjagd der Vortage an und kletterten mit plus 1,65 Prozent auf 114,20 Euro an die Dax-Spitze. Infineon legten 1,58 Prozent auf 8,35 Euro zu. Die Stiummung für Chipwerte habe sich wieder etwas verbessert. Positiv wirke zudem, dass Infineon die Prognosen für einige ihrer Sparten bekräftigt habe.

Pharmawerte standen hingegen am Dax-Ende: Schering lagen als einziger Standardwert im Minus und verloren 0,67 Prozent auf 50,51 Euro, Altana gewannen 0,06 Prozent auf 46,88 Euro. Händlern zufolge seien Anleger noch vom Kurseinbruch der Aktien von Merck & Co am Vorabend in den USA um 26,78 Prozent auf 33,00 Dollar beeindruckt. Der US-Pharmakonzern hatte das Arthrosemittel "Vioxx" vom Markt genommen. Anleger stellten sich nun die Frage nach negativen Auswirkungen auf die gesamte Wirkstoffklasse.

Hannover-Rück-Aktien rutschten mit minus 2,22 Prozent auf 25,52 Euro ans MDax-Ende. Händler verwiesen auf einen negativen Analystenkommentar als Hauptbelastungsfaktor. Goldman Sachs hatte am Morgen die Gewinnschätzung für 2004 um 34,3 Prozent auf 2,18 Euro je Aktie reduziert. Dies sei schon sehr deutlich, so ein Händler. Die Empfehlung "In-Line" wurde bestätigt.

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