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Aktien Frankfurt: Etwas fester - Gute Vorgaben beflügeln bei dünnem Handel

Gestützt von positiven Vorgaben aus den USA haben die deutschen Aktien am Mittwoch zumeist Kursgewinne verzeichnet. Der Dax gewann am Mittag 0,66 Prozent auf 4 242,23 Punkte - das Jahreshoch liegt bei 4 050,05 Zählern.

dpa-afx FRANKFURT. Gestützt von positiven Vorgaben aus den USA haben die deutschen Aktien am Mittwoch zumeist Kursgewinne verzeichnet. Der Dax gewann am Mittag 0,66 Prozent auf 4 242,23 Punkte - das Jahreshoch liegt bei 4 050,05 Zählern. Der MDax legte 0,06 Prozent auf 5 367,49 Punkte zu, der TecDax kletterte um 0,50 Prozent auf 518,47 Zähler.

"Wir haben eine typische Kursbewegung zum Jahresende, bei der die Aktienkurse ohne große Umsätze nach oben gehen", sagte Ascan Iredi, Aktienhändler bei der Postbank. Auf der Nachrichtenseite sei es eher ruhig und auch vom Devisenmarkt oder vom Ölpreis kämen keine wichtigen Impulse. Einige Aktien hätten sich zuletzt aus technischer Sicht verbessert, woraus neues Interesse resultiere.

Altana bauten ihre Vortagesgewinne aus und setzten sich mit plus 2,48 Prozent auf 44,66 Euro an die Dax-Spitze. Altana Pharma bereitet einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zufolge eine Beschwerde bei der EU-Kommission wegen Verletzung des Patentrechts durch die Aufnahme des Magenmittels Pantoprazol in die Festbetragsregelung vor. Zudem soll im Zuge der Internationalisierung der Umsatzanteil in den USA steigen. Nach Einschätzung eines Händlers enthält das Interview aber nicht viel Neues. Schering standen dagegen als einziger Dax-Wert mit 0,24 Prozent bei 54,87 Euro im Minus.

Autowerte zeigten sich ebenfalls gefragt: BMW-Aktien gewannen 1,46 Prozent auf 33,27 Euro, Volkswagen legten 1,34 Prozent auf 33,93 Euro zu. Infineon-Aktien kletterten um 1,39 Prozent auf 8,03 Euro. Einem Vorstandsinterview zufolge soll die Lücke zu dem Wettbewerber Samsung im Speicherchipgeschäft geschlossen werden. Zudem hat Infineon ein Gericht in den USA aufgefordert, die Patentrechtsklage des Chipdesigners Rambus wegen der angeblichen Vernichtung von Dokumenten und Falschaussagen abzuweisen. Auch seien die Vorgaben für Halbleiterwerte aus den USA sehr gut.

Im MDax bauten Iwka ihre Kursgewinne der Vortage um 1,00 Prozent auf 20,20 Euro aus. Nach der Beteiligung der Landesbank Baden-Württemberg an dem Maschinen- und Anlagenbauer auf mehr als fünf Prozent plant nun der amerikanische Investor Guy Wyser-Pratte den Kauf weiterer Anteile. Händlern zufolge stärkt dies Spekulationen auf eine stärkere Fokussierung bei Iwka.

Zapf Creation legten im Sdax nach einer Bilanz zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft 2,18 Prozent auf 14,56 Euro zu. Die Meldung stellt einem Händler zufolge eine weitere Warnung des Puppenherstellers dar. Die hohe Dividendenrendite limitiere aber das Kursrisiko.

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