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Aktien Frankfurt: Euro-Allzeithoch belastet Dax - Metro nach Teilverkauf fest

Der neuerliche Höhenflug des Euro hat am Mittwoch frühe Gewinne der Frankfurter Börse zunichte gemacht. Der Dax gab im Mittagshandel um 0,12 Prozent auf 4 121,21 Punkte nach, während der MDax um 0,11 Prozent auf 5 185,31 Punkte fiel.

dpa-afx FRANKFURT. Der neuerliche Höhenflug des Euro hat am Mittwoch frühe Gewinne der Frankfurter Börse zunichte gemacht. Der Dax gab im Mittagshandel um 0,12 Prozent auf 4 121,21 Punkte nach, während der MDax um 0,11 Prozent auf 5 185,31 Punkte fiel. Der TecDax sank um 0,1 Prozent auf 509 Zähler.

Erneut sprachen Händler von einem besonders lustlosen Handelsverlauf. Frühe Gewinne für Technologietitel nach der Vorlage glänzender Zahlen des US-Computerkonzerns Hewlett-Packard seien mit dem neuen Allzeithoch des Euro am Mittag geschmolzen. Am Devisenmarkt wurde der Euro in der Spitze bei 1,3 046 Dollar gehandelt. Ein hoher Eurokurs verteuert die Exporte der hiesigen Industrie im umsatzstarken Dollarraum.

Besonders heftig reagierten die Aktien der deutschen Autoindustrie. Volkswagen-Aktien fielen um 1,37 Prozent auf 34,55 Euro und bildeten damit das Dax-Schlusslicht. BMW-Aktien gaben um 0,86 Prozent auf 32,21 Euro nach. Daimler-Chrysler-Titel verbilligten sich um 0,56 Prozent auf 33,94 Euro. Außerhalb der Dax-Indexfamilie sanken Porsche-Aktien um 1,14 Prozent auf 492,00 Euro.

Gegen den Trend stemmen konnte sich die Aktie des Handelskonzerns Metro im Dax. Der Titel stieg zuletzt um 1,46 Prozent auf 38,80 Euro und war damit der prozentual stärkste Gewinner im Dax. Der Handelskonzern verkauft 137 seiner Extra-Verbrauchermärkte mit einem Umsatzvolumen von insgesamt 550 Mill. Euro. Mit Wirkung zum 1. Januar würden 119 Standorte an die Rewe-Gruppe verkauft. Weitere 18 Extra-Verbrauchermärkte würden verwertet oder geschlossen.

Im MDax erwiesen sich die Aktien des Energiedienstleisters Techem AG als gefragt, die um 2,19 Prozent auf 24,68 Euro zulegten. Das Unternehmen erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2005 einen kräftigen Anstieg bei Umsatz und Ergebnis. Hingegen brach der Titel des Krankenhausbetreibers Rhön-Klinikum AG um 5,64 Prozent auf 41,80 Euro ein. Die Akquisitionspolitik des Unternehmens werde in Zukunft schwieriger, sagte ein Händler.

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