Archiv
Aktien Frankfurt: Fest - Ölpreis und Euro stützen - Lufthansa sehr schwach

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ein schwächerer Euro und eine erste Entspannung aufdem Ölmarkt haben den meisten deutschen Aktien am Montag Auftrieb gegeben. DerDAX stieg bis zur Mittagszeit um 1,63 Prozent auf 3.894,15 Zähler, derMDAX gewann 0,51 Prozent auf 4.801,63 Punkte hinzu. Der TecDAX rückte um 1,92 Prozent auf 560,58 Punkte vor.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ein schwächerer Euro und eine erste Entspannung aufdem Ölmarkt haben den meisten deutschen Aktien am Montag Auftrieb gegeben. DerDAX stieg bis zur Mittagszeit um 1,63 Prozent auf 3.894,15 Zähler, derMDAX gewann 0,51 Prozent auf 4.801,63 Punkte hinzu. Der TecDAX rückte um 1,92 Prozent auf 560,58 Punkte vor.

Händler sprachen von einem relativ ruhigen Handel und verwiesen auf denEuro, der auf Grund der Aussicht auf eine Erhöhung der Ölfördermengen durch dieOrganisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) unter die Marke von 1,20US-Dollar gerutscht war. Der Ölpreis sank wieder, nachdem insbesondere SaudiArabien sich für eine Ausweitung der täglichen Fördermenge ausgesprochen hatte.

Am Aktienmarkt selbst standen vor allem die Papiere der Lufthansa im Blickpunkt. Sie büßten um 4,62 Prozent auf 11,55 Euro ein. Mit einer 750Millionen Euro schweren Kapitalerhöhung will Deutschlands größteFluggesellschaft die Finanzierung für das Großraumflugzeug Airbus A 380sicherstellen. Dies brachte der Lufthansa negative Analystenkommentare ein.

Siemens-Papiere stiegen um 2,22 Prozent auf 58,37 Euro. DerTechnologie-Konzern will nach Angaben aus Branchenkreisen kein Gebot für dieBahntechnik des französischen Alstom-Konzerns Alstom auf Verpflichtungen zuindustriellen Partnerschaften.

Autoaktien profitierten von der Entspannung auf dem Ölmarkt und dembilligeren Euro und waren die Favoriten im DAX: So legten DaimlerChrysler als prozentual stärkster Autowert um 2,37 Prozent auf 35,82 Euro zu,Volkswagen gewannen um 1,92 Prozent auf 35,52 Euro und BWM stiegen um 1,28 Prozent auf 34,78 Euro. Audi erwartet in den nächsten Jahrenweiterhin kräftig steigende Absatzzahlen in China. Wie die Branchenzeitung"Automobilwoche" außerdem am Sonntag berichtete, wird BMW bereits vor Endenächsten Jahres die geplante maximale Jahreskapazität von 30.000 Einheiten indem neuen chinesischen Automobilwerk Shenyang erreichen.

Im MDAX legte die Aktie der Beteiligungsgesellschaft WCM alsprozentual stärkster Wert um 2,56 Prozent auf 1,20 Euro zu. WCM hat den Verlustin den ersten drei Monaten 2004 deutlich reduziert. Der Fehlbetrag sei auf 5,35Millionen Euro gefallen, teilte das Frankfurter Unternehmen mit. ImVorjahresquartal hatte WCM noch minus 17,89 Millionen Euro ausgewiesen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%