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Aktien Frankfurt: Freundlich - Ölpreis hilft Lufthansa, Hypovereinsbank festDPA-Datum: 2004-06-30 15:08:23

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wenige Stunden vor einer Leitzinsentscheidung in den USA haben sich die Kurse an der Frankfurter Börse am Mittwochnachmittag kaum noch bewegt. Der DAX < DAX.ETR > gewann am Nachmittag 0,15 Prozent auf 4.076,50 Punkte. Der MDAX < MDAX.ETR > war bei 5.102,32 Punkten um 0,11 Prozent fester und der TecDAX < TDXP.ETR > gab um 0,21 Prozent auf 578,59 Punkte nach. Der Umsatz blieb dabei insgesamt sehr gering.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wenige Stunden vor einer Leitzinsentscheidung in den USA haben sich die Kurse an der Frankfurter Börse am Mittwochnachmittag kaum noch bewegt. Der DAX < DAX.ETR > gewann am Nachmittag 0,15 Prozent auf 4.076,50 Punkte. Der MDAX < MDAX.ETR > war bei 5.102,32 Punkten um 0,11 Prozent fester und der TecDAX < TDXP.ETR > gab um 0,21 Prozent auf 578,59 Punkte nach. Der Umsatz blieb dabei insgesamt sehr gering.

"Das ist die Ruhe vor der Entscheidung", sagte ein Händler im Handelsraum der Hypovereinsbank in München. Im Zuge der erwarteten Zinserhöhung in den USA - die Notenbank wird ihre Entscheidung nach Handelsschluss in Europa am Abend bekannt geben - "sollte der Aktienmarkt in den nächsten Tagen an Dynamik gewinnen", hieß es in einer Markteinschätzung des MWB Wertpapierhandelshauses.

Der sinkende Ölpreis sorgte für wachsendes Kaufinteresse bei der Aktie der Deutschen Lufthansa, deren Kurs < LHA.ETR > um 1,25 Prozent auf 11,37 Euro anstieg. "Außerdem scheint der Markt die Kapitalerhöhung bei der Lufthansa inzwischen verdaut zu haben", sagte der Münchener Händler.

Fester als die Lufthansa wurde der DAX-Spitzenreiter, die Aktie der Hypovereinsbank < HVM.ETR > , gehandelt. Der Finanzwert gewann 2,74 Prozent auf 14,64 Euro. Am Morgen hatte Die "Financial Times Deutschland" über zurückliegende Fusionsverhandlungen der HVB mit mindestens vier ausländischen Großbanken berichtet. Händler sprachen von wieder aufkeimender Fusionsfantasie.

Die Aktie der Postbank < DPB.ETR > wurde eine Woche nach ihrem Start an der Börse bei 29,81 Euro um 0,13 Prozent leichter gehandelt. "Ich sehe, ehrlich gesagt, kaum Impulse für den Aktienkurs der Postbank", sagte eine Analystin. Es sei nicht unwahrscheinlich, dass derzeit Kurspflege betrieben werde, um die Notierung nicht unter den Emissionspreis sinken zu lassen, vermutete sie.

Mit Verlusten von 0,68 Prozent auf 39,47 Euro reagierte die Aktie der Continental AG < CON.ETR > auf die Übernahme des Konkurrenten Phoenix bekannt geben. Zugleich hatte die EU-Kommission die Überprüfung der Übernahme angekündigt. Continental wird zudem die Reifenproduktion im US-Werk Mayfield zum Jahresende einstellen.

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