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Aktien Frankfurt: Freundlich trotz ZEW-Einbruch - Gerücht treibt Deutsche Bank

Am Frankfurter Aktienmarkt hat sich der DAX am Dienstag geringfügig fester entwickelt. Der hohe Ölpreis und ein schwächer als erwartetet ausgefallener ZEW-Konjunkturindikator sowie die Zurückhaltung vor wichtigen US-Konjunkturdaten begrenzten die Gewinne aber, berichteten Händler. Entsprechend konnte sich der DAX im Mittagshandel nur leicht von der 3 700-Punkte-Marke nach oben absetzen.

dpa-afx FRANKFURT. Am Frankfurter Aktienmarkt hat sich der DAX am Dienstag geringfügig fester entwickelt. Der hohe Ölpreis und ein schwächer als erwartetet ausgefallener ZEW-Konjunkturindikator sowie die Zurückhaltung vor wichtigen US-Konjunkturdaten begrenzten die Gewinne aber, berichteten Händler. Entsprechend konnte sich der DAX im Mittagshandel nur leicht von der 3 700-Punkte-Marke nach oben absetzen.

Zuletzt wurde der Index bei 3 715,56 Punkten um 0,47 % höher gehandelt. Der Mdax war bei 4 822,81 Punkten um 0,57 % fester, während der Tecdax um 0,69 % auf 464,36 Punkte vorrückte. "Heute Nachmittag stehen eine Unmenge von Konjunkturzahlen aus den USA an, die sicherlich für Volatilität am Markt sorgen werden", sagte Aktienstratege Christian Schmidt von der Helaba voraus. Die Ergebnisse der Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) waren von 48,4 Punkten im Vormonat auf 45,3 Punkte unerwartet stark zurück gegangen.

Marktgerüchte über eine so genannte "Fusion unter Gleichen" trieben die Aktie der Deutschen Bank am Mittag auf einen der vorderen Plätze im DAX mit einem Plus von 1,97 % auf 55,47 ?. Händlern zufolge kursierte am Markt das Gerücht, ein "Merger of Equals" mit der der britischen Lloyds TSB Group stünde bevor. Die Deutsche Bank wollte die Marktgerüchte nicht kommentieren.

Mit hohen Gewinnen reagierte die Aktie der Allianz von den jüngsten Zahlen der Finanztochter Dresdner Bank. Allianz waren bei 77,80 ? um 2,33 % fester. Nachdem die Unsicherheit über die Finanztochter mit den jüngsten Zahlen aus der Dresdner Bank nun gewichen sei, griffen die Investoren nun beherzter zu, sagte Aktienhändler Thilo Müller von der Landesbank Rheinland-Pfalz in Mainz. "Der Markt wollte zunächst sicher sein, dass sich die Situation bei der Dresdner Bank bessert", fügte Müller an.

Auf den hinteren Plätzen im DAX wurden die Aktien der deutschen Autoindustrie gehandelt. Zulieferer Continental sank um 0,38 % auf 33,40 ?. Daimlerchrysler waren mit Minus 0,35 % auf 33,72 ? vergleichbar schwach. Konkurrent BMW gab um 0,09 % nach auf 33,72 ?. Die Aktien konnten ihre Verluste begrenzen, nachdem der europäische Ölpreis am Londoner Terminmarkt unter dem Vortagesschluss eröffnet hatte.

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