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Aktien Frankfurt: Gesenkte PeopleSoft-Prognose schickt DAX ins MinusDPA-Datum: 2004-07-07 15:06:07

Frankfurt/Main (dpa) - Der US-Softwarehersteller PeopleSoft hat den deutschen Aktienmarkt am Mittwoch mit einer gesenkten Gewinnprognose in die Verlustzone geschickt. Zuvor hatte der Index sich bei geringen Handelsumsätzen gut behauptet gezeigt. Das Börsenbarometer verlor zuletzt 0,47 Prozent auf 3.926,17 Punkte, während der MDAX < MDAX.ETR > um 0,21 Prozent auf 4.998,25 Punkte nachgab. Für den TecDAX < TDXP.ETR > ging es zugleich um 1,10 Prozent auf 555,18 Punkte hinab.

Frankfurt/Main (dpa) - Der US-Softwarehersteller PeopleSoft hat den deutschen Aktienmarkt am Mittwoch mit einer gesenkten Gewinnprognose in die Verlustzone geschickt. Zuvor hatte der Index sich bei geringen Handelsumsätzen gut behauptet gezeigt. Das Börsenbarometer verlor zuletzt 0,47 Prozent auf 3.926,17 Punkte, während der MDAX < MDAX.ETR > um 0,21 Prozent auf 4.998,25 Punkte nachgab. Für den TecDAX < TDXP.ETR > ging es zugleich um 1,10 Prozent auf 555,18 Punkte hinab.

Der direkte SAP-Konkurrent PeopleSoft Inc. < PSFT.NAS > < PSF.FSE > habe mit seiner gesenkten Prognose die Märkte in ganz Europa ins Minus getrieben, sagte ein Händler in Düsseldorf. Die Anleger sorgten sich um den Verlauf der unmittelbar bevorstehenden US-Berichtssaison nachdem mit PeopleSoft das erste Großunternehmen seine Prognose zurücknehmen musste. Bereits am Vortag hatten mehrere kleinere Softwareanbieter angekündigt, wegen der zögerlichen Investitionsbereitschaft der Kunden sei das Geschäft hinter den Erwartungen des Finanzmarktes zurückgeblieben.

Schwächster DAX-Wert waren dementsprechend SAP < SAP.ETR > . Die Aktien des Börsenschwergewichts verloren 1,88 Prozent an Wert und wurden zuletzt mit 128,05 Euro gehandelt.

Schwach zeigten sich auch die Aktien des hannoverschen Touristik-Unternehmens TUI < TUI.ETR > . Die Aktie verlor 1,33 Prozent auf 14,88 Euro. Nach Ansicht der Deutschen Bank ist das Papier kurz vor dem Börsengang der Reederei-Tochter Hapag Lloyd überbewertet.

Überdurchschnittlich gut hielten sich die Automobilwerte. DaimlerChrysler < DCX.ETR > gewannen 1,03 Prozent auf 37,10 Euro. Nach Aussage von Betriebsratschef Erich Klemm will der Autobauer in Deutschland keine neuen Modelle mehr bauen lassen, sollten die Beschäftigten nicht einem Sparplan zustimmen, der die Personalkosten um einen dreistelligen Millionenbetrag senkt. Nach einer kritischen Studie der Deutschen Bank sanken Volkswagen < VOW.ETR > um 0,03 Prozent auf 33,66 Euro. Dagegen zogen BMW < BMW.ETR > um 0,85 Prozent auf 35,56 Euro an; die Deutsche Bank hatte das Kursziel und die Prognosen erhöht. /so/mw

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