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Aktien Frankfurt: Gut behauptet - Angriff auf 4 000-Dax-Punkte gescheitert

Ohne entscheidende Impulse vor der Zinsentscheidung in den USA am Abend haben sich die Aktien an der Frankfurter Börse am Dienstag zumeist gut gehauptet. Der Dax gewann am Mittag 0,23 % auf 3 986,87 Punkte. Mit dem bisherigen Tageshoch bei 3 998,50 Punkten hatte der deutsche Leitindex am Vormittag einen Angriff auf die 4.000er-Marke gewagt, der aber zunächst scheiterte. Der MDax mittelgroßer Werte legte 0,30 % auf 5 056,88 Zähler zu und der TecDax stieg um 0,29 % auf 501,03 Punkte.

dpa-afx FRANKFURT. Ohne entscheidende Impulse vor der Zinsentscheidung in den USA am Abend haben sich die Aktien an der Frankfurter Börse am Dienstag zumeist gut gehauptet. Der Dax gewann am Mittag 0,23 % auf 3 986,87 Punkte. Mit dem bisherigen Tageshoch bei 3 998,50 Punkten hatte der deutsche Leitindex am Vormittag einen Angriff auf die 4.000er-Marke gewagt, der aber zunächst scheiterte. Der MDax mittelgroßer Werte legte 0,30 % auf 5 056,88 Zähler zu und der TecDax stieg um 0,29 % auf 501,03 Punkte.

Die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Abend steht im Fokus. "Die wohl als sicher anzusehende Erhöhung der Leitzinsen um weitere 25 Basispunkte dürfte eingepreist sein; besonderes Augenmerk liegt aber auf den erklärenden Aussagen der US-Notenbanker", schrieb Helabatrust. Beachtet werde Händlern zufolge auch der wieder höhere Ölpreis. Am Nachmittag könnten dann Zahlen aus den USA vor allem von zwei Investmentbanken für neue Bewegung sorgen.

Die Banken rückten wegen neuerlicher Übernahmespekulationen in den Fokus, nachdem laut Händlern am Morgen Gerüchte über ein Interesse der Citigroup an der Hypovereinsbank herumgereicht worden seien. Nach anfänglichen Kurssprüngen reagierten die Börsianer aber eher zurückhaltend auf die Spekulationen und die Kursgewinne bildeten sich zurück. HVB-Aktien gewannen 0,06 % auf 15,40 ?, Commerzbank legten 0,46 % auf 15,30 ? zu.

Aktien der Konsumgüterbranche stehen nach der Warnung von Colgate-Palmolive vor einem enttäuschenden Ergebnis im zweiten Halbjahr am Vorabend aus den USA und den negativen Nachrichten der britisch-niederländischen Unilever weiter unter Druck. Henkel Kgaa waren mit minus 1,20 % auf 60,35 ? das Schlusslicht im Dax, im MDax fielen Beiersdorf um 1,08 % auf 78,08 ?. Die Stimmung in dem Sektor habe sich eingetrübt, wobei sich die Aktien im Vortagesverlauf erholen konnten.

Infineon setzten hingegen mit plus 2,09 % auf 8,79 ? an die Dax-Spitze. Händler verwiesen auf positive Vorgaben aus den USA, wo das Branchenbarometer Philadelphia-Semiconductor-Index (SOX) am Vorabend knapp drei Prozent zugelegt hatte. Jedoch sei die Aktie sehr volatil und mittlerweile eher zu einem "Zockerpapier" geworden, warnte ein Händler.

Bei den Werten aus der zweiten Reihe verteuerten sich die Aktien der Deutschen Postbank um 1,17 % auf 31,16 ?. Die Postbank Vermögensberatung AG entwickele sich besser als erwartet, sagten Händler. Die Postbank-Tochter wächst stärker als geplant und übertrifft bei der Produktivität im Vertrieb und beim Ertrag je Kunde die eigenen Erwartungen, hieß es in einem Interview der "Börsen-Zeitung" mit dem Bereichschef.

Die Aktien der freenet.de legten 0,46 % auf 13,06 ? zu. Untersuchungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zum Handel mit Aktien des Hamburger Internetanbieters vor der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen am 9. August würden ignoriert, sagten Händler.

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