Archiv
Aktien Frankfurt: Impulslos am 'dreifachen Hexensabbat' - E.ON bleibt gefragt

FRANKFURT (dpa-AFX) - Bei geringen Indexschwankungen hat der deutscheAktienmarkt am Freitag den Verfallstermin an den Terminmärkten hinter sichgebracht. Am so genannten "dreifachen Hexensabbat" blieb der DAX innerhalb einerengen Spanne knapp unter der Marke von 4.000 Punkten. Zuletzt stand derFrankfurter Leitindex bei 3.982,99 Punkten - ein Minus von 0,06 Prozent. DerMDAX sank um 0,42 Prozent auf 4.953,75 Punkte, während der TecDAX mit 1,77 Prozent auf 564,55 Punkte markant nachgab.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Bei geringen Indexschwankungen hat der deutscheAktienmarkt am Freitag den Verfallstermin an den Terminmärkten hinter sichgebracht. Am so genannten "dreifachen Hexensabbat" blieb der DAX innerhalb einerengen Spanne knapp unter der Marke von 4.000 Punkten. Zuletzt stand derFrankfurter Leitindex bei 3.982,99 Punkten - ein Minus von 0,06 Prozent. DerMDAX sank um 0,42 Prozent auf 4.953,75 Punkte, während der TecDAX mit 1,77 Prozent auf 564,55 Punkte markant nachgab.

Zum Auslaufen der Indexoptionen und Futures um 13.00 Uhr wurde der DAX nachAngaben der deutschen Börse bei 3.977,29 Punkten festgestellt. Erst zurSchlussauktion um 17.30 Uhr verfallen auch die Optionen auf einzelne Aktien fürdas zweite Quartal. Dieser dreifache Verfallstag prägte laut Händlern dasBörsengeschehen.

Mit Zuschlägen von 1,05 Prozent auf 14,47 Euro zählte die Aktieder HypoVereinsbank zu den stärksten Gewinnern. Von der Neugewichtungim DAX, die ab Montag wirksam wird, wird die Aktie stark profitieren.Fondsmanager, die den Index abbilden, müssen den Titel entsprechend zukaufen.Den schwächsten Wert stellte die Aktie von Infineon Technologies , dieum 2,82 Prozent auf 10,34 Euro markant nachgab.

Versorgeraktien blieben nach positiven Anlystenstimmen überdurchschnittlichgefragt: E.ON bildete den Spitzenwert im DAX. Nach den klaren Gewinnen vomVortag rückte die Aktie um weitere 1,26 Prozent vor und wurde bei58,71 Euro gehandelt. Konkurrent RWE gewann 0,50 Prozent auf 38,19Euro.

Bayer-Papiere fielen zuletzt um 0,70 Prozent auf 22,75 Eurozurück. Bayer ist laut Medieninformationen inzwischen der einzige verbleibendeindustrielle Kaufinteressent für das Geschäft mit Rezept freien Medikamenten derSchweizer Roche Holding. Der hohe Kaufpreis - genannt wurden gerüchteweise zweiMilliarden Euro - könne aber das Kreditrating der Leverkusener belasten,befürchten Analysten.

Gesprächsthema am Markt blieb der Börsengang der Deutsche-Post-Tochter Postbank . Die Aktie der Konzernmutter Deutsche Postwurde bei 16,68 Euro um 0,12 Prozent geringfügig fester gehandelt. Weiterhinumgaben den größten deutschen Börsengang seit 2001 Spekulationen um eineschwache Nachfrage für die neuen Aktien.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%