Archiv
Aktien Frankfurt: Kaum verändert - Mangel an Impulsen - sehr dünne Umsätze

In einem erneut von dünnen Umsätzen geprägten Handel sind deutsche Aktien am Dienstag zumeist eng um ihr Vortagesniveau geschwankt. Der Leitindex Dax gewann am Nachmittag 0,02 Prozent auf 4 212,42 Punkte, der MDax gab 0,01 Prozent auf 5 348,16 Punkte ab.

dpa-afx FRANKFURT. In einem erneut von dünnen Umsätzen geprägten Handel sind deutsche Aktien am Dienstag zumeist eng um ihr Vortagesniveau geschwankt. Der Leitindex Dax gewann am Nachmittag 0,02 Prozent auf 4 212,42 Punkte, der MDax gab 0,01 Prozent auf 5 348,16 Punkte ab. Der TecDax verlor 0,03 Prozent auf 515,06 Punkte. "Bis zum Jahresende wird sich nicht mehr viel tun", sagte Raed Mustafa, Aktienhändler bei der BW-Bank. Auf der Nachrichtenseite sei es relativ ruhig und es fehlten die Impulse.

Bayer-Aktien verloren 0,67 Prozent auf 25,03 Euro, erholten sich damit aber vom Tagestief. Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hatte vor einem erhöhten Herzrisiko bei der Einnahme des Schmerzmittels Naproxen gewarnt. Das Medikament wird von Bayer unter dem Markennamen Aleve vertrieben. Bayer sieht eigenen Angaben zufolge keinen Handlungsbedarf und hat den Rückzug des Medikaments ausgeschlossen. Stada verloren 1,32 Prozent auf 19,49 Euro. Wie ein Sprecher zu dpa-AFX sagte, trage das Naproxen-Geschäft "eher unterproportional" zum Ertrag bei - die Jahresziele wurden bekräftigt.

Papiere der Deutschen Bank reduzierten am Nachmittag ihre Kursverluste auf minus 0,56 Prozent auf 63,94 Euro. Die US-Investmentbanken Bear Stearns und Morgan Stanley haben am Nachmittag besser als erwartete Quartalszahlen vorgelegt. Einem Frankfurter Aktienhändler zufolge lesen sich die Berichte zunächst sehr gut - eine sehr starke Reaktion habe dies im lethargischen Dax-Geschäft aber nicht ausgelöst.

Deutsche Börse gaben 1,02 Prozent auf 42,88 Euro ab. Börsianer fürchten einen länger andauernden Übernahmekampf um die London Stock Exchange . Am Markt wird mit einem Gegenangebot der Vierländerbörse Euronext als Reaktion auf die Kaufofferte der Frankfurter gerechnet.

Tui legten unterdessen 1,32 Prozent auf 17,65 Euro zu. Europas größter Touristik-Konzern strebt mittelfristig eine Umsatzrendite von fünf Prozent vor Steuern im Reisegeschäft nach 1,6 Prozent in 2003 an, sagte Vorstandschef Michael Frenzel der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Die Ziele seien zwar mittelfristig, nach dem Verkauf des WestLB-Anteils konzentriere sich der Markt einem Händler zufolge wieder stärker auf die Fundamentaldaten.

Im MDax gewannen Fraport-Titel 1,67 Prozent auf 30,50 Euro. Der Streit zwischen dem Frankfurter Flughafenbetreiber und der philippinischen Regierung um eine Entschädigung für das geplatzte Terminal-Projekt in Manila geht in eine neue Runde - Fraport fühlt sich rechtlich gestärkt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%