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Aktien Frankfurt: Knapp behauptet - Dünner Handel ohne Impulse; Bayer im Blick

In einem erneut von dünnen Umsätzen geprägten Handel haben deutsche Aktien am Dienstag ihr Vortagesniveau zumeist knapp behauptet. Der Leitindex Dax verlor am Mittag 0,05 Prozent auf 4 209,45 Punkte, der MDax gab 0,10 Prozent auf 5 343,10 Punkte ab.

dpa-afx FRANKFURT. In einem erneut von dünnen Umsätzen geprägten Handel haben deutsche Aktien am Dienstag ihr Vortagesniveau zumeist knapp behauptet. Der Leitindex Dax verlor am Mittag 0,05 Prozent auf 4 209,45 Punkte, der MDax gab 0,10 Prozent auf 5 343,10 Punkte ab. Der TecDax verlor 0,12 Prozent auf 514,62 Punkte.

"Bis zum Jahresende wird sich nicht mehr viel tun", sagte Raed Mustafa, Aktienhändler bei der BW-Bank. Auf der Nachrichtenseite sei es relativ ruhig und es fehlten die Impulse. Interessant sei die wieder deutlich stärkere Fusionsaktivität, was ein Trend für das kommende Jahr zeigen könnte. Zudem werde die Aufmerksamkeit zuletzt stärker auf Dividendentitel gelenkt.

Aktien der Deutschen Börse sind mit minus 1,06 Prozent auf 42,86 Euro ans Dax-Ende gerutscht. Börsianer fürchten einen länger andauernden Übernahmekampf um die London Stock Exchange (LSE) , nachdem der paneuropäische Börsenbetreiber Euronext ein Gegenangebot als Reaktion auf die Offerte der Frankfurter vorgelegt hatte.

Bayer-Aktien verloren 0,63 Prozent auf 25,04 Euro, erholten sich damit aber vom Tagestief. Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hatte vor einem erhöhten Herzrisiko bei der Einnahme des Schmerzmittels Naproxen gewarnt. Das Medikament wird von Bayer unter dem Markennamen Aleve vertrieben. Bayer sieht eigenen Angaben zufolge keinen Handlungsbedarf und hat den Rückzug des Medikaments ausgeschlossen. Stada verloren 1,57 Prozent auf 19,44 Euro. Wie ein Sprecher zu dpa-AFX sagte, trage das Naproxen-Geschäft "eher unterproportional" zum Ertrag bei - die Jahresziele wurden bekräftigt.

Tui legten unterdessen 0,75 Prozent auf 17,55 Euro zu. Europas größter Touristik-Konzern strebt mittelfristig eine Umsatzrendite von fünf Prozent vor Steuern im Reisegeschäft nach 1,6 Prozent in 2003 an, sagte Vorstandschef Michael Frenzel der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Die Ziele seien zwar mittelfristig, nach dem Verkauf des WestLB-Anteils konzentriere sich der Markt einem Händler zufolge wieder stärker auf die Fundamentaldaten.

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