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Aktien Frankfurt: Kurse sinken nach US-Terrorwarnung und Ölpreisanstieg

(dpa-AFX) Frankfurt - Belastet von der Warnung der US-Regierung vor Terroranschlägen und dem Ölpreisanstieg ist der deutsche Aktienmarkt am Montag unter Druck geraten. Der DAX < DAX.ETR > verlor bis zur Mittagszeit 1,26 Prozent auf 3.846,59 Punkte. Der Mdax < Mdax.ETR > sank um 0,66 Prozent auf 4.981,40 Punkte. Der Tecdax < Tdxp.ETR > gab um 0,96 Prozent auf 503,30 Punkte nach.

(dpa-AFX) Frankfurt - Belastet von der Warnung der US-Regierung vor Terroranschlägen und dem Ölpreisanstieg ist der deutsche Aktienmarkt am Montag unter Druck geraten. Der DAX < DAX.ETR > verlor bis zur Mittagszeit 1,26 Prozent auf 3.846,59 Punkte. Der Mdax < Mdax.ETR > sank um 0,66 Prozent auf 4.981,40 Punkte. Der Tecdax < Tdxp.ETR > gab um 0,96 Prozent auf 503,30 Punkte nach.

Als Hauptgrund für die Kursschwäche der Aktienmärkte machte ein Händler die Warnung der US-Regierung vor Anschlägen der Terrororganisation El Kaida auf die Wall Street aus. Sie habe an den Rohstoffmärkten zudem den Ölpreis auf ein Rekordhoch getrieben, sagten mehrere Händler. Teilweise zweifelten sie jedoch an der Ernsthaftigkeit der Warnung, ein Börsianer bezeichnete sie als "Propaganda" vor den anstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA.

Besonders Verkehrswerte verloren wegen Sorgen vor geschäftsschädigenden Terroranschlägen bei lebhaftem Handel. Als schwächster Wert büßte die Deutsche Lufthansa < LHA.ETR > 3,16 Prozent auf 9,50 Euro ein. TUI < TUI.ETR > gaben 0,63 Prozent auf 14,15 Euro ab. Die Aktie verliere vergleichsweise schwach, weil TUI-Chef Michael Frenzel im Falle einer Übernahme oder einer Zerschlagung Widerstand angekündigt habe, sagte ein Händler in Düsseldorf.

Auch die Aktien der Deutschen Bank < DBK.ETR > gehörten zu den Verlierern mit minus 1,89 Prozent auf 56,66 Euro. Nachdem die am Freitag vorgelegten Quartalszahlen bereits mit Enttäuschung aufgenommen worden waren, sorgten nun kritische Analystenkommentare für Kursverluste.

Mit einem kräftigen Kursplus stemmten sich Continental < CON.ETR > gegen den Trend und legten um 1,1 Prozent auf 39,62 Euro zu. Die Zahlen für das erste Halbjahr hatten nach Ansicht von Auto-Analyst Georg Stürzer von der Hypovereinsbank "erheblich über der Markterwartung" gelegen. Wie erhofft, hatte der Autozulieferer zudem seinen Ausblick angehoben.

Als "vermeintlich sichere Häfen in unsicheren Zeiten" zogen auch Pharmawerte an. Schering-Aktien < SCH.ETR > verteuerten sich um 0,24 Prozent auf 46,79 Euro, Fresenius Medical Care < FMC.ETR > gewannen 0,24 Prozent auf 45,11 Euro.

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