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Aktien Frankfurt: Nervöser DAX unter 3.900 Punkten - Deutsche Bank brechen ein

(dpa-AFX) Frankfurt - Der DAX hat sich am Freitag bis zum Nachmittag bei nervösem Handel in einer engen Spanne um den Vortagesschluss bewegt. Dabei verhinderte ein Kurseinbruch des Börsenschwergewichts Deutsche Bank den Sprung über die Marke von 3.900 Punkten. Der DAX < DAX.ETR > war zuletzt bei 3.871,16 Punkten um 0,50 Prozent unter dem Vortag. Der Mdax < Mdax.ETR > war bei 4.982 Punkten um 0,28 Prozent leichter. Der Tecdax < Tdxp.ETR > fiel mit 1,12 Prozent auf 504,72 Punkte deutlich markanter ab.

(dpa-AFX) Frankfurt - Der DAX hat sich am Freitag bis zum Nachmittag bei nervösem Handel in einer engen Spanne um den Vortagesschluss bewegt. Dabei verhinderte ein Kurseinbruch des Börsenschwergewichts Deutsche Bank den Sprung über die Marke von 3.900 Punkten. Der DAX < DAX.ETR > war zuletzt bei 3.871,16 Punkten um 0,50 Prozent unter dem Vortag. Der Mdax < Mdax.ETR > war bei 4.982 Punkten um 0,28 Prozent leichter. Der Tecdax < Tdxp.ETR > fiel mit 1,12 Prozent auf 504,72 Punkte deutlich markanter ab.

Das Geschäft verlief laut Händlern über weite Strecken richtungslos. Gute und schwache Bilanzen hielten sich die Waage, während der weiter auf Rekordniveau verharrender Rohölpreis wieder etwas mehr ins Blickfeld der Börse rückte. Die jüngsten US-Konjunkturdaten wiesen dem Markt am Nachmittag keine eindeutige Richtung, während die Futures des vorbörslichen Handels in den USA weiter nachgaben und frühe Verluste in den USA erwarten ließen. Das Wachstum der US-Wirtschaft blieb im zweiten Quartal hinter den Erwartungen zurück.

Die "Aktie Gelb" der Deutschen Post vollzog nach der Vorlage von Bilanzdaten eine Berg-und Talfahrt. Nach einem festen Start sank die Aktie ins Minus, um zuletzt bei 16,73 Euro um 0,36 Prozent anzuziehen. Die Post hatte im zweiten Quartal das Ergebnis unerwartet deutlich gesteigert die Prognose für das Gesamtjahr angehoben. "Die Erhöhung ist nicht so überraschend wegen des Beitrags vom Börsengang der Postbank", sagten Händler.

Die im Juni an die Börse gebrachten Postbank-Aktien < DPB.ETR > waren im amtlichen Handel bei 28,90 Euro unverändert. Besser als die Deutsche Post standen Bayer < BAY.ETR > im DAX da, die um 1,79 Prozent auf 22,20 Euro anstiegen. Händler verwiesen auf positiv aufgenommene Quartalszahlen des größten US-Konkurrenten Dow Chemical und den jüngsten Kursverlauf, der von charttechnisch orientierten Anlegern positiv interpretiert werde. Am zweiten Tag in Folge beförderten Übernahmespekulationen die TUI-Aktie < TUI.ETR > an die DAX-Spitze. TUI legten um weitere 3,98 Prozent auf 14,10 Euro zu.

Die Deutsche Bank < DBK.ETR > verlor nach Vorlage der Quartalszahlen erheblich an Wert. Das Papier sank um 3,64 Prozent auf 56,99 Euro und bildete mit großem Abstand den schwächsten DAX-Wert. Das in Deutschland führende Geldinstitut hatte im zweiten Quartal die Erwartungen der Analysten verfehlt. "Die Zahlen waren schlecht erwartet worden und sind noch schlechter ausgefallen. Jetzt wird das Unternehmen dafür abgestraft", berichtete ein Händler.

Metro-Aktien schafften nach frühen Verlusten die Wende ins Plus, obgleich die Bilanzzahlen geringfügig unter vergleichsweise ambitionierten Durchschnittserwartungen ausfielen. Der Kurs < MEO.ETR > war zuletzt um 1,06 Prozent fester bei 37,29 Euro. Der führende Einzelhandelskonzern hatte im zweiten Quartal 2004 erneut von einem starken Auslandsgeschäft profitiert und Umsatz und Gewinn jeweils gesteigert. Das Unternehmen bestätigte die Prognose für das Gesamtjahr.

Im Tecdax reagierte die Aktie des Internetdienstleisters Teles AG < TLI.ETR > mit einem Kurseinbruch von zeitweise mehr als 12 Prozent auf die Senkung der Prognose. Zuletzt war die Aktie bei 7,42 Euro um 7,25 Prozent leichter.

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