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Aktien Frankfurt: Ölpreisanstieg drückt nach US-Terrorwarnung auf Kurse

(dpa-AFX) Frankfurt - Die Warnung der US-Regierung vor Terroranschlägen hat am Montag den Ölpreis auf Rekordniveau gehalten und damit für Kursverluste an der Frankfurter Börse gesorgt. Der deutsche Leitindex DAX < DAX.ETR > büßte 1,23 Prozent auf 3.847,38 Punkte ein. Der Mdax < Mdax.ETR > sank um 0,62 Prozent auf 4.983,16 Zähler. Der Tecdax < Tdxp.ETR > gab um 1,40 Prozent auf 501,05 Punkte nach.

(dpa-AFX) Frankfurt - Die Warnung der US-Regierung vor Terroranschlägen hat am Montag den Ölpreis auf Rekordniveau gehalten und damit für Kursverluste an der Frankfurter Börse gesorgt. Der deutsche Leitindex DAX < DAX.ETR > büßte 1,23 Prozent auf 3.847,38 Punkte ein. Der Mdax < Mdax.ETR > sank um 0,62 Prozent auf 4.983,16 Zähler. Der Tecdax < Tdxp.ETR > gab um 1,40 Prozent auf 501,05 Punkte nach.

Der Handel verlaufe zu Wochenbeginn "ziemlich ruhig", sagte ein Händler in München, aber der durch die Terrorwarnung ausgelöste Ölpreisanstieg belaste den Aktienmarkt. Die deutschen Standardwerte stünden deshalb mit nur drei Ausnahmen unter Druck.

Besonders die Verkehrswerte TUI < TUI.ETR > und Lufthansa < LHA.ETR > verloren, weil der hohe Ölpreis und die Terrorängste ihren Tribut forderten. Wie auch andere europäische Fluggesellschaften sackten Lufthansa-Aktien um 2,85 Prozent auf 9,54 Euro, während TUI 1,97 Prozent auf 13,96 Euro abgaben. Die Treibstoffkosten seien bei den Fluggesellschaften der zweitgrößte Kostenblock in der Bilanz, sagte Luftfahrtanalyst Chris Avery von JP Morgan.

Die Aktien von Daimlerchrysler < DCX.ETR > verbilligten sich um 1,32 Prozent auf 36,92 Euro. Nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" plant die Deutsche Bank den Verkauf weiterer Aktien des Autoherstellers. Auch die Titel der Großbank < DBK.ETR > zeigten sich tiefrot und gaben 2,18 Prozent auf 56,49 Euro ab. Nachdem die am Freitag vorgelegten Quartalszahlen bereits mit Enttäuschung aufgenommen worden waren, sorgten nun kritische Analystenkommentare für Kursverluste.

Mit einem kräftigen Kursplus stemmten sich Continental < CON.ETR > gegen den Trend und legten um 1,38 Prozent auf 39,73 Euro zu. Die Zahlen für das erste Halbjahr hatten nach Ansicht von Auto-Analyst Georg Stürzer von der Hypovereinsbank "erheblich über der Markterwartung" gelegen. Wie erhofft, habe der Autozulieferer zudem seinen Ausblick angehoben. Als vermeintlich "sichere Häfen in unsicheren Zeiten" zogen auch Pharmawerte an. Schering-Aktien < SCH.ETR > verteuerten sich um 0,94 Prozent auf 47,12 Euro, Fresenius Medical Care < FME.ETR > gewannen 1,11 Prozent auf 45,50 Euro.

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