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Aktien Frankfurt: Positive Vorgaben aus den USA und Tokio geben DAX Auftrieb

FRANKFURT (dpa-AFX) - Positive Vorgaben aus den USA und Tokio haben amMontag den deutschen Aktien Auftrieb gegeben. Händler verwiesen zudem auf denweiter nachgebenden Ölpreis. In London war der Ölpreis im frühen Handel auf35,24 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Anfang Mai gesunken.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Positive Vorgaben aus den USA und Tokio haben amMontag den deutschen Aktien Auftrieb gegeben. Händler verwiesen zudem auf denweiter nachgebenden Ölpreis. In London war der Ölpreis im frühen Handel auf35,24 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Anfang Mai gesunken.

Der Deutsche Aktienindex (DAX) legte am Mittag um 1,32 Prozent auf4.014,34 Punkte zu und überschritt damit erstmals seit Anfang Mai die Marke von4.000 Punkten. Der MDAX gewann 0,70 Prozent auf 4.972,33 Zähler. DerTecDAX zog um 1,59 Prozent auf 577,91 Punkte an.

Erneute Fusionsspekulationen gaben der Aktie der Deutsche Bank Auftrieb. Das Papier des deutschen Branchenprimus gewann 2,13 Prozent auf 67,12Euro. Die Deutsche Bank sucht Presseberichten zufolge nach einem Partner.Derzeit werde ein Zusammengehen mit der Schweizer Großbank Credit Suisse Groupoder mit der britischen Barclays Bank geprüft, berichtete die "Welt am Sonntag"unter Berufung auf Führungskreise der Bank. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung"bringt zudem die niederländische ING ins Gespräch.

Versicherungstitel profitierten von Zahlen des niederländischen KonkurrentenAegon . Allianz-Aktien verteuerten sich um 3,27Prozent auf 87,69 Euro und setzten sich damit an die Spitze des DAX. Papiere derMünchener Rück legten um 2,41 Prozent auf 88,84 Euro zu.

Ins Zentrum des Anlegerinteresses rückte erneut die Deutsche Post .Die Aktie verteuerte sich um 1,67 Prozent auf 17,01 Euro. Das Unternehmen gab amSonntag bekannt, dass die Aktien der Postbank zwischen 31,50 Euro und 36,50 Eurokosten werden. Am Markt sei mit einer niedrigeren Preisspanne gerechnet worden,sagten Händler.

Zu den großen Gewinnern zählte auch die Aktie des Maschinen- undNutzfahrzeughersteller MAN mit einem Plus von 2,88 Prozent auf 31,43Euro. Die Produktion des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus wird in diesemJahr nach Einschätzung des Branchenverbandes VDMA um vier Prozent wachsen,deutlich stärker als bisher erwartet.

Neuigkeiten gab es auch aus der deutschen Pharmaindustrie. DasKrebsmedikament Erbitux des Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzerns Merck bietet nach Ergebnissen einer klinischen Studie neueBehandlungsmöglichkeiten für Patienten mit metastasierendem Darmkrebs. Die Aktiegewann zuletzt um 3,90 Prozent auf 51,13 Euro, nachdem sich im frühen Handel bisauf 52,36 Euro verteuert hatte. Damit hatte sie soviel gekostet wie noch niezuvor.

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