Archiv
Aktien Frankfurt Schluss: Dax bei ruhigem Handel etwas schwächer

Nach einem sehr ruhigen Handelstag an der Frankfurter Börse hat der Dax am Dienstag etwas schwächer geschlossen. Der Leitindex fiel um 0,51 Prozent auf 4 126,00 Punkte. Der MDax stieg hingegen um 0,15 Prozent auf 5 272,21 Zähler.

dpa-afx FRANKFURT. Nach einem sehr ruhigen Handelstag an der Frankfurter Börse hat der Dax am Dienstag etwas schwächer geschlossen. Der Leitindex fiel um 0,51 Prozent auf 4 126,00 Punkte. Der MDax stieg hingegen um 0,15 Prozent auf 5 272,21 Zähler. Der TecDax verlor 0,68 Prozent auf 510,30 Punkte.

Händler verwiesen auf den neuen Rekordstand des Euro. Nach einem schwachen Verbrauchervertrauen in den USA erreichte der Kurs des Euro einen neuen Rekordstand. In der Spitze kletterte die Gemeinschaftswährung bis auf 1,3 334 Dollar. Damit wurde die alte Rekordmarke von 1,3 329 Dollar vom vergangenen Freitag übertroffen. Seit vergangenem Dienstag hat der Euro damit an fünf von sechs Handelstagen einen neuen Rekord markiert.

"Ich glaube, der Weg nach oben ist nun erstmal verstopft - nachdem der Ausbruch über 4 200 Punkte zwei Mal gescheitert ist", sagte Postbank-Chefhändler Ascan Iredi. Der Markt sei angesichts des Ölpreises, des steigenden Euro und der unentschlossenen US-Börsen "etwas angespannt". Insgesamt wiederhole sich dabei das Szenario der vergangenen Woche. Stärkere Schwankungen gab es nur bei Einzelwerten.

In Frankfurt zählten SAP-Aktien mit minus 1,25 Prozent auf 134,45 Euro zu den drei schwächsten Dax-Werten. Händler sprachen von Spekulationen am Markt, wonach der Software-Konzern wegen Währungseffekten möglicherweise die Prognose senken könnte.

Der Kurs der Deutschen Post stieg hingegen um 0,51 Prozent auf 15,87 Euro. Am Vortag hatte die bundeseigene KfW Bankengruppe Post-Aktien im Wert von mehr als einer Milliarde Euro an institutionelle Investoren verkauft. Der Streubesitzanteil der Aktie steigt danach auf 43,10 Prozent, was auch die Gewichtung der Aktie im Dax positiv beeinflussen wird. Händler lobten den zügigen Verkauf der neuen Papiere.

Im MDax sackten die Aktien des angeschlagenen Einzelhändlers Karstadt-Quelle mit Abstand auf die unterste Position - was aber rechnerisch mit dem ersten Tag des Bezugsrechtehandels zu erklären ist. Die Aktie ging mit minus 20,93 Prozent bei 7,67 Euro aus dem Handel. Für je acht alte Aktien können zu je 5,75 Euro sieben neue Titel bezogen werden. Der Erlös aus der Kapitalerhöhung soll Geld in die Kassen des Konzerns spülen.

Ihren Höhenflug setzte die Aktie des deutschen Stahlherstellers Thyssen-Krupp leicht gebremst fort. Sie legte am Tag vor Veröffentlichung der Quartalsbilanz um weitere 0,25 Prozent auf 16,20 Euro zu. Händleraussagen zufolge profitiert der Titel unverändert vom anhaltenden Stahlboom. Hingegen litt die Aktie des Konkurrenten Salzgitter im MDax unter Gewinnmitnahmen, die den Kurs um 1,31 Prozent auf 15,04 Euro reduzierten.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%