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Aktien Frankfurt Schluss: DAX endet etwas schwächer - Ölpreis weiter im Fokus

FRANKFURT (dpa-AFX) - Im Bann des Rohölpreises haben deutsche Aktien ihreVortagesgewinne am Dienstag wieder abgegeben. Der Leitindex DAX beendete den Handel mit minus 0,94 Prozent bei 3.828,07 Punkten. Der MDAX verlor 0,37 Prozent auf 4.769,97 Zähler, der TecDAX fielum 1,10 Prozent auf 551,29 Punkte. Die Umsätze zogen einem Händler zufolge amNachmittag zeitweise etwas an, blieben aber per Saldo weiter gering.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Im Bann des Rohölpreises haben deutsche Aktien ihreVortagesgewinne am Dienstag wieder abgegeben. Der Leitindex DAX beendete den Handel mit minus 0,94 Prozent bei 3.828,07 Punkten. Der MDAX verlor 0,37 Prozent auf 4.769,97 Zähler, der TecDAX fielum 1,10 Prozent auf 551,29 Punkte. Die Umsätze zogen einem Händler zufolge amNachmittag zeitweise etwas an, blieben aber per Saldo weiter gering.

"Die weltweit Aktienmärkte werden im Moment extrem stark vom Ölpreis bewegt",sagte ein Frankfurter Händler. Dabei habe sich der DAX am Nachmittag an dieFersen der Wall Street geheftet, die sich mit fallenden Ölnotierungen von denTagestiefs erholt habe. Die Konjunkturdaten seien in den Hintergrund gedrängtworden. In Deutschland habe der Geschäftsklimaindikator des ifo-Institutsohnehin im Rahmen der Erwartungen gelegen.

Nach Meldungen über ein mögliches vorzeitiges Ende des Briefmonopolsrutschten die Aktien der Deutsche Post mit minus 3,14 Prozent auf16,65 Euro. Das Briefmonopol könnte schon vor 2007 ins Wanken geraten,berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf EU-Kreise. Zudem schließt dieDienstleistungsgewerkschaft ver.di weitere Warnstreiks nicht aus. Unterdessenwurde bekannt, dass die Postbank-Aktie zum Börsenstart wohl mindestens 35 Eurokosten wird.

T-Aktien standen im Fokus, nachdem die Deutsche Telekom ihrMobilfunkgeschäft in den USA deutlich ausbaut. Die Tochter T USA-Mobile kauftfür 2,5 Milliarden Dollar Mobilfunknetze in Nevada und Kalifornien und rechnetnun mit mehr Kunden. Längerfristig bewerteten Analysten den Schritt positiv. DasPapier verlor dennoch 1,79 Prozent auf 13,18 Euro.

Im MDAX gewannen Fraport-Papiere 1,22 Prozent auf 23,29 Euro. Zwarverzögert sich der Ausbau des Frankfurter Flughafens, der Betreiber siehtdadurch aber eine verbesserte Planungssicherheit für das Projekt.

Im TecDAX verbilligten sich die Aktien des Kölner Telekomdienstleisters QSC nach der Vorlage endgültiger Zahlen zum ersten Quartal um 2,31 Prozentauf 3,81 Euro. "Die Zahlen kamen im Rahmen der Erwartungen - wichtig ist aberdie Ankündigung nachhaltig sowohl ein positives EBITDA als auch einen positivenCashflow (Kapitalzufluss) zu erwirtschaften", sagte SES-Research-Analyst JochenReichert.

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