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Aktien Frankfurt Schluss: Dax fest auf Tageshoch - Fallender Ölpreis beflügelt

Die meisten Aktien an der Frankfurter Börse haben am Mittwoch den zweiten Handelstag in Folge zugelegt und sich damit weiter von der kräftigen Talfahrt am Montag erholt. Vor allem der gefallene Ölpreis am späten Nachmittag habe für spürbare Aufwärtstendenz am Markt gesorgt, sagten Händler.

dpa-afx FRANKFURT. Die meisten Aktien an der Frankfurter Börse haben am Mittwoch den zweiten Handelstag in Folge zugelegt und sich damit weiter von der kräftigen Talfahrt am Montag erholt. Vor allem der gefallene Ölpreis am späten Nachmittag habe für spürbare Aufwärtstendenz am Markt gesorgt, sagten Händler. Der deutsche Leitindex Dax setzte kurz vor Handelsschluss zu einer Rally an und schloss mit plus 1,73 Prozent auf 3 929,03 Punkten auf Tageshoch. Der MDax stieg um 1,25 Prozent auf 5 045,38 Punkte und der TecDax legte um 1,23 Prozent auf 498,32 Punkte zu.

"Der Ölpreis ist kräftig gesunken, und das hat den Märkten in den USA und auch hierzulande Auftrieb gegeben", sagte Händler Fidel Helmer vom Bankhaus Hauck & Aufhäuser in Frankfurt. Unterstützung für den Markt kam vor allem von den Versicherern, aber auch von Siemens , Eon und der Telekom .

Nachdem die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft erste Ermittlungen wegen Wettbewerbsverstößen gegen den größten US-Versicherungsmakler Marsh & Mclennan Companies eingestellt hatte, waren Versicherungsaktien wieder gefragt. Allianz-Aktien stiegen um 2,46 Prozent auf 81,61 Euro. Der Konzern erwartet zum Jahresende einen regelrechten Schlussverkauf bei Lebensversicherungen. Münchener Rück legten um 1,78 Prozent auf 75,51 Euro zu.

Spitzenwert im Index war die Metro-Aktie mit plus 3,07 Prozent auf 38,30 Euro. Der Einzelhandelskonzern legt am Freitag Quartalszahlen vor. Papiere des Sportartikel-Herstellers adidas-Salomon stiegen um 2,89 Prozent auf 13,55 Euro.

Einziger Verlierer im Dax war das Papier von Fresenius Medical Care , das um 1,16 Prozent auf 59,50 Euro nachgab. Zeitweise war das Papier des Dialyse-Spezialisten bis auf 57,40 Euro eingebrochen, nachdem zwei nordamerikanische Tochter-Unternehmen eine Vorladung von den US-Justizbehörden erhalten hatten. Im MDax bildeten die Aktien der Konzernmutter Fresenius mit minus 1,86 Prozent auf 65,95 Euro gleichfalls den Boden.

Die Darmstädter Merck Kgaa legte nach Vorlage von Quartalszahlen um 2,57 Prozent auf 43,49 Euro zu. Die Zahlen der Pharma- und Spezialchemiegruppe hätten eine positive Überraschung bei der Pharma-Marge gezeigt, allerdings hätten die Chemie-Sparte und auch der Ausblick enttäuscht, sagten Analysten.

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