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Aktien Frankfurt Schluss: Dax fest - Ölpreis sinkt

Das rasche Absinken des Ölpreises im Abendhandel hat den deutschen Aktienmarkt am Mittwoch unterstützt. Angeführt von Chemieaktien und den Titeln der Deutschen Telekom stieg der Dax um 1,45 Prozent auf 4 186,03 Zähler.

dpa-afx FRANKFURT. Das rasche Absinken des Ölpreises im Abendhandel hat den deutschen Aktienmarkt am Mittwoch unterstützt. Angeführt von Chemieaktien und den Titeln der Deutschen Telekom stieg der Dax um 1,45 Prozent auf 4 186,03 Zähler. Der MDax gewann 0,56 Prozent auf 5 301,94 Punkte und der TecDax stieg um 0,42 Prozent auf 512,44 Zähler.

In den USA stiegen die Rohöl-Lagervorräte in der abgelaufenen Woche deutlich. Die Bestände kletterten um 900 000 Barrel auf 292,4 Mill. Barrel (je 159 Liter) Der Ölpreis rutschte nach Bekanntgabe der Daten deutlich ab. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um einen Dollar von 48,90 Dollar auf 47,90 Dollar.

Im Dax zählten die Aktien von Bayer und Basf zu den Zugpferden. Anleger setzten bei diesen ausgeprägt zyklischen Aktien auf eine unverändert hohe Nachfrage im kommenden Jahr, berichteten Händler. Die Nachfrage käme hier besonders von den Terminmärkten. Spitzenwert Basf gewann 2,69 Prozent auf 52,00 Euro, während Konkurrent Bayer um 2,35 Prozent auf 24,40 Euro stieg. Die T-Aktie kletterte um 1,94 Prozent auf 16,29 Euro und war der meistgehandelte Titel im Dax.

Tui-Papiere sackten als schwächster Dax-Wert um 1,61 Prozent auf 16,48 Euro ab. Mit dem Verkauf des WestLB-Anteils seien die zuletzt immer wieder kurstreibenden Übernahmespekulationen aus dem Titel gewichen, erklärten Analysten von Dresdner Kleinwort Wasserstein.

Ungeachtet guter Quartalszahlen gewann die Aktie von Thyssen-Krupp nach tagelangen Kursgewinnen lediglich 0,31 Prozent auf 16,25 Euro. Händler bezeichneten die Dividenden als überraschend gering. Hingegen wurden die Bilanzzahlen und der Ausblick des deutschen Stahlkonzerns einhellig gelobt.

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