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Aktien Frankfurt Schluss: Dax fester - zeitweise über 4 100 Punkten - Ölpreis

Die weitere Entspannung am Ölmarkt hat den deutschen Aktienmarkt am Mittwoch angetrieben. Der Leitindex Dax stieg um 0,59 Prozent auf 4 089,13 Punkte, nachdem er zeitweise über 4 100 Punkte geklettert war. Der MDax gewann 0,84 Prozent auf 5 201,35 Zähler.

dpa-afx FRANKFURT. Die weitere Entspannung am Ölmarkt hat den deutschen Aktienmarkt am Mittwoch angetrieben. Der Leitindex Dax stieg um 0,59 Prozent auf 4 089,13 Punkte, nachdem er zeitweise über 4 100 Punkte geklettert war. Der MDax gewann 0,84 Prozent auf 5 201,35 Zähler. Der TecDax rückte um 0,41 Prozent auf 510,15 Punkte vor.

Kurz vor der am Abend erwarteten Leitzins-Entscheidung der US-Notenbank hätten sich die meisten Anleger zurückgehalten, sagte ein Händler einer Frankfurter Großbank. Bei geringen Umsätzen habe der Ölpreis für eine positive Grundstimmung gesorgt. Obwohl der Euro mit 1,3 005 Dollar zeitweise ein neues Rekordhoch markiert habe, könnte der Dax am Donnerstag über die 4 100-Punktemarke steigen, wenn die US-Zentralbank am Abend ein positives Bild von der US-Konjunktur male.

Aktien der Lufthansa stiegen um 1,52 Prozent auf 10,66 Euro. "Der sinkende Ölpreis hilft dem Kurs der Lufthansa-Aktie, die ja zuletzt oft wegen des steigenden Ölpreises an Wert verloren hatte", sagte ein weiterer Aktienhändler aus Frankfurt. Ein dritter Börsianer verwies schließlich auf die bevorstehende Vorlage der Quartalsbilanz, die Analysten zufolge einen steigenden Betriebsgewinn ausweisen wird. Als bester Dax-Wert verteuerten sich die Titel der Deutschen Börse um weitere 2,21 Prozent auf 42,16 Euro.

Am anderen Ende des Kurszettels drückten kritische Analystenstimmen die Versorger ins Minus. RWE verloren 2,29 Prozent auf 40,93 Euro, während Eon um 0,17 Prozent auf 63,11 Euro nachgaben. "Die RWE-Abstufung von JP Morgan trübt die Stimmung nach eher enttäuschenden Zahlen vom Vortag weiter", sagte Stephan Linz von der BW-Bank. Hinzu komme eine Branchenstudie von Goldman Sachs, die ihre Empfehlung für die europäischen Versorger gesenkt habe.

Im MDax setzten sich Beiersdorf nach Zahlen mit plus 7,08 Prozent auf 80,42 Euro an die Indexspitze. Der Nivea-Hersteller hat in den ersten neun Monaten bei einem steigenden Umsatz ein Plus beim operativen Gewinn verzeichnet. Hingegen gaben Prosiebensat.1 um 3,97 Prozent auf 13,80 Euro ab. Deutschlands größter TV-Konzern rechnet für das vierte Quartal nicht mit einer starken Umsatzsteigerung.

Epcos-Aktien büßten nach Zahlen 0,33 Prozent auf 12,08 Euro ein. Der Kurs des Laserherstellers Rofin Sinar zog um 9,68 Prozent auf 28,20 Euro an. "Die Zahlen waren fast doppelt so hoch wie erwartet", sagte ein Händler.

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