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Aktien Frankfurt Schluss: Dax gut behauptet - Euro-Hoch läßt Gewinne schmelzen

Der deutsche Aktienindex Dax ist am Freitag gut behauptet aus dem Handel gegangen. Angesichts des neuen Rekordhochs der europäischen Gemeinschaftswährung Euro schmolzen die zwischenzeitlichen Gewinne an der Frankfurter Börse im späten Handel zusammen.

dpa-afx FRANKFURT. Der deutsche Aktienindex Dax ist am Freitag gut behauptet aus dem Handel gegangen. Angesichts des neuen Rekordhochs der europäischen Gemeinschaftswährung Euro schmolzen die zwischenzeitlichen Gewinne an der Frankfurter Börse im späten Handel zusammen. Der Dax schloss um 0,55 Prozent fester auf 4 063,58 Punkten. Der MDax legte ebenfalls 0,55 Prozent zu und schloss bei 5 152,21 Zählern. Der TecDax stieg um 1,30 Prozent auf 509,86 Punkte.

Der Eurokurs stieg trotz eines robusten US-Arbeitsmarktberichts bis auf 1,2 944 Dollar. Händler machten vor allem Eurokäufe von Notenbanken und Hedge-Fonds für den Anstieg verantwortlich. "An den Märkten hat sich die positive Stimmung für den Euro nach der Wiederwahl von George W. Bush zum US-Präsidenten weiter verstärkt", sagte ein Devisenexperte. Im Tagesverlauf war der Dax nach Veröffentlichung positiver Konjunkturdaten aus den USA bis auf 4 111,78 Punkte gestiegen.

In Frankfurt führten Finanzwerte den Kurszettel an. Allianz-Aktien stiegen mit plus 2,54 Prozent auf 89,31 Euro an die Dax-Spitze. UBS hatte das Papier heraufgestuft und das Kursziel auf 102 Euro angehoben. Der Kurs der Münchener Rück stieg vor Veröffentlichung der Bilanz am kommenden Montag um 1,16 Prozent auf 79,37 Euro. Hypovereinsbank-Titel stiegen um 1,79 Prozent auf 15,88 Euro. Die am Vortag vorgelegten Quartalszahlen seien so schwach wie erwartet ausgefallen, sagte der Händler. Nun erhole sich der Kurs wieder.

Die Titel der Versorger rutschten ans untere Dax-Ende. RWE verloren 1,93 Prozent auf 42,66 Euro. Eon verloren als schwächster Dax-Wert 2,54 Prozent auf 63,40 Euro nach. Der Versorger beteiligt sich mehrheitlich am Erdgas-Geschäft des ungarischen Unternehmens Mol. Händler verwiesen zudem auf Spekulationen um Probleme mit der Regulierungsbehörde wegen der Monopolstellung und überhöhter Preise im Gasbereich.

Im MDax brachen die Aktien von Schwarz Pharma um 5,84 Prozent auf 28,05 Euro ein. Der Pharmakonzern hat eine klinische Studie zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung in der Phase II gestoppt. Grund seien unklare Befunde bei der Erforschung des Wirkstoff Pamirosin.

Die Aktien von mg technologies AG verlor 3,64 Prozent auf 9,00 Euro. Der Maschinen- und Anlagenbauer hatte kurz vor Börsenschluss seine Prognose für das Gesamtjahr gesenkt.

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