Archiv
Aktien Frankfurt Schluss: DAX im Minus - Warten auf US-ZinsentscheidungDPA-Datum: 2004-06-30 18:04:47

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Frankfurter Börse hat wenige Stunden vor der Leitzinsentscheidung in den USA am Mittwoch mit leichten Verlusten geschlossen. Nach Veröffentlichung negativer US-Konjunkturdaten war der DAX < DAX.ETR > am Nachmittag ins Minus gerutscht und schloss mit minus 0,42 Prozent bei 4.052,73 Punkten. Der MDAX < MDAX.ETR > gewann 0,25 Prozent auf 5.110,93 Zähler. Der TecDAX < TDXP.ETR > gab 0,25 Prozent auf 577,50 Punkte ab. Die Umsätze waren insgesamt niedrig.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Frankfurter Börse hat wenige Stunden vor der Leitzinsentscheidung in den USA am Mittwoch mit leichten Verlusten geschlossen. Nach Veröffentlichung negativer US-Konjunkturdaten war der DAX < DAX.ETR > am Nachmittag ins Minus gerutscht und schloss mit minus 0,42 Prozent bei 4.052,73 Punkten. Der MDAX < MDAX.ETR > gewann 0,25 Prozent auf 5.110,93 Zähler. Der TecDAX < TDXP.ETR > gab 0,25 Prozent auf 577,50 Punkte ab. Die Umsätze waren insgesamt niedrig.

In den USA sank der Einkaufsmanagerindex der Region Chicago im Juni unerwartet deutlich. Angesichts des fast regungslosen Handels an der Frankfurter Börse verwiesen Marktteilnehmer auf die bevorstehende Sitzung der US-Notenbank Fed. "Das ist die Ruhe vor der Entscheidung", sagte ein Händler. Im Zuge der erwarteten Zinserhöhung in den USA - die Notenbank wird ihre Entscheidung nach Handelsschluss in Europa am Abend bekannt geben - "sollte der Aktienmarkt in den nächsten Tagen an Dynamik gewinnen", hieß es in einer Markteinschätzung des MWB Wertpapierhandelshauses.

In Frankfurt setzten sich die Aktien der HypoVereinsbank < HVM.ETR > mit einem Kursplus von 2,60 Prozent auf 14,62 Euro an die DAX-Spitze. Händler verwiesen auf "wieder entfachte Fusionsfantasie angesichts der insgesamt dünnen Nachrichtenlage". Am Morgen hatte die "Financial Times Deutschland" über zurückliegende Fusionsverhandlungen der HVB mit mindestens vier ausländischen Großbanken berichtet.

Der sinkende Ölpreis sorgte nur zwischenzeitlich für Kaufinteresse bei den Investoren der Lufthansa < LHA.ETR > . Bis Handelsende sackte das Papier ins Minus und schloss mit minus 0,45 Prozent bei 11,18 Euro. "Der Markt scheint die Kapitalerhöhung bei der Lufthansa inzwischen verdaut zu haben", sagte ein Händler.

Die Deutsche Telekom < DTE.ETR > und die vier Mobilfunkanbieter einigten sich auf eine Absenkung der Preise für die Durchleitung der Gespräche in die Mobilfunknetze. Die T-Aktie stieg um 1,43 Prozent auf 17,75 Euro.

Eine Woche nach ihrem Börsendebüt schlossen die Titel der Postbank < DPB.ETR > um 1,17 Prozent schwächer bei 29,50 Euro. "Ich sehe, ehrlich gesagt, kaum Impulse für den Aktienkurs der Postbank", sagte eine Analystin. Es sei nicht unwahrscheinlich, dass derzeit Kurspflege betrieben werde, um die Notierung nicht unter den Emissionspreis sinken zu lassen, vermutete sie.

Mit Verlusten von 0,25 Prozent auf 39,64 Euro reagierte die Aktie der Continental AG < CON.ETR > auf die Übernahme des Konkurrenten Phoenix < PHO.ETR > . Die EU-Kommission hatte die Überprüfung der Übernahme angekündigt. Continental wird zudem die Reifenproduktion im US-Werk Mayfield zum Jahresende einstellen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%