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Aktien Frankfurt Schluss: Dax kann Vortagesniveau weitgehend verteidigen

Der Dax hat am Donnerstag das Vortagesniveau weitgehend verteidigt. Der Leitindex schloss um 0,11 Prozent leichter bei 4 178,68 Punkten. Am Vortag hatte der Index mit 4 183,41 Punkten auf dem höchsten Stand seit Mitte 2002 geschlossen.

dpa-afx FRANKFURT. Der Dax hat am Donnerstag das Vortagesniveau weitgehend verteidigt. Der Leitindex schloss um 0,11 Prozent leichter bei 4 178,68 Punkten. Am Vortag hatte der Index mit 4 183,41 Punkten auf dem höchsten Stand seit Mitte 2002 geschlossen. Während der MDax um 0,33 Prozent auf 5 241,41 Zähler zulegte, sank der TecDax um 0,04 Prozent auf 512,19 Punkte.

"Ich halte das hier für ein optimistisches Szenario", sagte Aktienhändler Raed Mustafa von der BW Bank in Stuttgart. "Wir hatten gestern im Dax über dem Jahreshoch geschlossen und am Morgen nur wegen der schwächeren Vorgaben im Minus begonnen. Für die Jahresendrallye sieht es gut aus."

Aktien der Deutschen Börse zogen als klarer Spitzenreiter im Dax um 3,73 Prozent auf 44,49 Euro an. "Die Deutsche Börse hängt direkt an den Börsenumsätzen. Da setzen einige Anleger auf eine Jahresendrallye mit steigendem Handelsvolumen", sagte ein Händler einer ausländischen Großbank in Frankfurt.

Ähnlich fest schlossen die Aktien der Hypovereinsbank , die um 2,90 Prozent auf 16,33 Euro anzogen. Das Finanzinstitut will seine Kosten dem "manager magazin" zufolge durch das Anfang November angekündigte Sparprogramm um mindestens 300 Mill. Euro drücken. Der Löwenanteil der Einsparungen solle auf das ertragsschwache Deutschland-Geschäft entfallen, das bereits kräftige Einschnitte hinter sich hat.

Die Münchener Großbank widerstand damit dem Branchentrend: Bei der Commerzbank sank die Aktie um 0,91 Prozent auf 15,17 Euro, während der Kurs der Deutschen Bank um 0,74 Prozent auf 64,21 Euro nachgab.

Als schwächster Dax-Wert fielen SAP-Aktien um 1,37 Prozent auf 136,58 Euro. Der Software-Konzern hält die angepeilte Gewinnmarge von 30 Prozent laut Händlern erst nach 2005 für erreichbar. Die Aktien von RWE schlossen um 0,78 Prozent schwächer bei 40,70 Euro, während das Papier des Konkurrenten Eon 0,11 Prozent auf 65,05 Euro nachgaben.

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