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Aktien Frankfurt Schluss: DAX kaum verändert - Sehr ruhiger Handel

Der deutsche Leitindex DAX hat im von Zurückhaltung geprägten Handel am Freitag knapp behauptet geschlossen. Dominantes Thema blieb laut Börsianern bis zum Wochenschluss der hohe Ölpreis. Der anhaltende Höhenflug sorge für Verunsicherung und Lethargie am Aktienmarkt.

dpa-afx FRANKFURT. Der deutsche Leitindex DAX hat im von Zurückhaltung geprägten Handel am Freitag knapp behauptet geschlossen. Dominantes Thema blieb laut Börsianern bis zum Wochenschluss der hohe Ölpreis. Der anhaltende Höhenflug sorge für Verunsicherung und Lethargie am Aktienmarkt.

Der DAX fiel um 0,28 % auf 3 712,61 Punkte. Im Wochenvergleich verbesserte sich der Leitindex um rund siebzig Punkte. Der Mdax gab um 0,31 % auf 4 839,70 Zähler nach. Der Tecdax sank um 0,46 % auf 468,35 Punkte.

Der Ölpreis stieg angesichts der Sorge vor Versorgungsengpässen in London und New York erneut auf historische Höchststände. In London kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober mit 45,15 $ erstmals mehr als 45 $. Am New Yorker Warenterminmarkt Nymex überschritt der Preis im elektronischen Handel erstmals die Marke von 49 $. In der Spitze kostete das Barrel 49,27 $. Damit wurde den siebten Handelstag in Folge ein neuer Rekord aufgestellt.

Mit Verlusten von 1,70 % auf 15,07 ? gehörte die Aktie von TUI zu den Schlusslichtern im DAX. Die Westlb hatte zuvor bestätigt, dass sie den möglichst vollständigen Verkauf ihrer 31,3-Prozent-Beteiligung an Europas größtem Reisekonzern plant. Der Titel ist zudem weiter vom Abstieg aus dem DAX bedroht. Momentan kursierten viele Spekulationen am Markt, die für Kursschwankungen bei TUI sorgten, sagte Analyst Per-Ola Hellgren von der Landesbank Rheinland-Pfalz.

Lufthansa-Titel verbilligten sich wegen des steigenden Ölpreises um 1,82 % auf 9,15 ? und waren damit schwächster DAX-Wert.

Titel der Deutschen Börse gaben um 0,05 % auf 39,94 ? nach. Der Verwaltungsrat der Schweizer Börse SWX hat eine Fusion mit der Deutschen Börse abgelehnt. SWX bestätigte nachbörslich Kreisemeldungen, wonach die Schweizer Börse eine eigenständige Organisation bleiben will. Damit scheint die von Börsianern erhoffte Fusion endgültig geplatzt und eine Konsolidierung der Börsenlandschaft in Europa in die Ferne gerückt.

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