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Aktien Frankfurt Schluss: DAX knapp behauptet - SAP schwächster WertDPA-Datum: 2004-07-07 18:26:27

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die überraschend gesenkte Gewinnprognose beim US-Softwarehersteller PeopleSoft < PSFT.NAS > < PSF.FSE > hat die deutschen Börsen am Mittwoch belastet. Nach den schlechten Nachrichten des SAP-Kokurrenten gab der deutsche Leitindex etwas ab. Zuvor hatte der Index sich bei geringen Handelsumsätzen gut behauptet gezeigt.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die überraschend gesenkte Gewinnprognose beim US-Softwarehersteller PeopleSoft < PSFT.NAS > < PSF.FSE > hat die deutschen Börsen am Mittwoch belastet. Nach den schlechten Nachrichten des SAP-Kokurrenten gab der deutsche Leitindex etwas ab. Zuvor hatte der Index sich bei geringen Handelsumsätzen gut behauptet gezeigt.

Das Börsenbarometer DAX < DAX.ETR > beendete den Handel mit minus 0,36 Prozent auf 3.930,58 Punkte, während der MDAX < MDAX.ETR > um 0,24 Prozent auf 4.996,71 Punkte nachgab. Für den TecDAX < TDXP.ETR > ging es um 0,73 Prozent auf 557,25 Punkte hinab.

PeopleSoft habe mit seiner gesenkten Prognose die Märkte in ganz Europa ins Minus getrieben, sagte ein Händler in Düsseldorf. Die Anleger sorgten sich um den Verlauf der unmittelbar bevorstehenden US-Berichtssaison, nachdem mit PeopleSoft das erste Großunternehmen seine Prognose zurücknehmen musste. Nach Börsenschluss in den USA werden dann Alcoa und Yahoo! ihre offiziellen Quartalsergebnisse vorlegen.

Bereits am Vortag hatten mehrere kleinere Softwareanbieter angekündigt, wegen der zögerlichen Investitionsbereitschaft der Kunden sei das Geschäft hinter den Erwartungen des Finanzmarktes zurückgeblieben. Schwächster DAX-Wert war dementsprechend die SAP-Aktie < SAP.ETR > , die 2,29 Prozent auf 127,66 Euro verlor.

Die Siemens-Aktie < SIE.ETR > konnte im späten Handel nach dem angekündigten Vorstandswechsel ihre Verluste nur kurzzeitig ausgleichen. Siemens-Chef Heinrich von Pierer will den Vorstandsvorsitz zur nächsten Hauptversammlung im Januar nächsten Jahres abgeben. Pierer will dann den Aufsichtsratsvorsitz übernehmen. Nachfolger Pierers solle Klaus Kleinfeld werden. "Kleinfeld ist als Strukturierer bekannt", sagte Händler Oliver Opgen-Rhein von HSBC Trinkaus & Burkhardt. Das werte der Markt positiv. Die Siemens-Aktie schloss dennoch mit minus 0,09 Prozent auf 56,82 Euro.

Im Einklang mit dem schwächeren Gesamtmarkt ging es auch für die Aktien der Commerzbank < CBK.ETR > um 0,57 Prozent auf 13,87 Euro nach unten. Commerzbank-Vorstandschef Klaus-Peter Müller hatte sich in einem Interview mit der Tageszeitung "Die Welt" (Donnerstagausgabe) zum zweiten Quartal geäußert. Der Zinsüberschuss liegt nach seinen Angaben leicht unter den Erwartungen. Doch das Handelsergebnis habe im Juni wieder angezogen, sagte er.

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