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Aktien Frankfurt Schluss: Dax schließt nach Zweijahres-Hoch im Minus

Nach dem zwischenzeitlichen Sprung auf ein neues Jahreshoch hat der Deutsche Aktienindex Dax seine Gewinne am Montag bis Handelsende vollständig eingebüßt und im Minus geschlossen. Das Börsenbarometer fiel um 0,18 Prozent auf 4 146,98 Punkte.

dpa-afx FRANKFURT. Nach dem zwischenzeitlichen Sprung auf ein neues Jahreshoch hat der Deutsche Aktienindex Dax seine Gewinne am Montag bis Handelsende vollständig eingebüßt und im Minus geschlossen. Das Börsenbarometer fiel um 0,18 Prozent auf 4 146,98 Punkte. Der MDax erreichte zunächst ein Rekordhoch von 5 283,20 Punkten und schloss um 0,49 Prozent fester bei 5 264,29 Punkten. Der TecDax schloss um 0,06 Prozent leichter bei 513,81 Zählern.

Unterstützt von Kursgewinnen bei den Stahl- und Finanzwerten war der Dax zwischenzeitlich auf dem höchsten Stand seit Mitte 2002 gestiegen. Im späten Handel sackten die Aktien am deutschen Aktienmarkt ins Minus. Händler verwiesen auf die kurz zuvor eingeknickten Indizes an den US-Börsen. "Eine handfeste Begründung für die plötzlichen Kursverluste innerhalb der letzten 30 Handelsminuten gibt es nicht", sagte ein Aktienhändler aus Düsseldorf. "Vielleicht ist der wieder etwas ansteigende Ölpreis schuld, vielleicht sind es auch Gewinnmitnahmen".

In Frankfurt setzte sich die Aktie der Hypovereinsbank an die Dax-Spitze. Der Kurs der zweitgrößten börsennotierten deutschen Bank stieg um 1,82 Prozent auf 16,79 Euro. Das Finanzinstitut baut seinen Vorstand um. Die frühere Citibank-Deutschlandchefin Christine Licci soll das heimische Privatkundengeschäft der Hypovereinsbank sanieren.

Die Titel der Tui AG sackten um 1,23 Prozent auf 16,85 Euro und zählten damit zu den schwächsten Dax-Werten. Der Touristikkonzern wird für die laufende Wintersaison einen Kerosinzuschlag erheben. Die Passagier müssten für jede Kurz- und Mittelstreckenflüge fünf Euro zahlen und je Fernstrecke sechs Euro.

Die Aktien der Deutschen Post schlossen um 0,13 Prozent fester auf 15,79 Euro. Die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wird Postaktien im Wert von bis zu einer Milliarde Euro verkaufen. Der Streubesitz steigt damit von 37,4 auf 43,2 Prozent, hieß es.

Thyssen-Krupp-Aktien waren zwischenzeitlich stark gefragt, schlossen jedoch mit plus 0,31 Prozent auf 16,16 Euro nur noch gut behauptet. Lehman Brothers rechnet für das laufende und das kommende Jahr mit einem etwas höheren Vorsteuergewinn als bislang. Als Hauptgrund gelten die weiterhin hohen Stahlpreise und fehlende Anzeichen für eine Gegenbewegung. Salzgitter-Aktien gewannen im MDax 0,86 Prozent auf 15,24 Euro.

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