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Aktien Frankfurt Schluss: DAX schwach; Wall-Street-Verluste belasten Techwerte

(dpa-AFX) Frankfurt - Belastet von Verlusten der Technologiewerte haben die deutschen Standardaktien am Montag schwach geschlossen. Der DAX < DAX.ETR > ging 1,18 Prozent schwächer bei 3.752,59 Punkten aus dem Handel. Dieses Niveau wurde zuletzt Ende März erreicht. Der Mdax < Mdax.ETR > gab um 0,54 Prozent auf 4.898,92 Punkte nach, während der Tecdax < Tdxp.ETR > um 1,94 Prozent auf 502,82 Punkte fiel.

(dpa-AFX) Frankfurt - Belastet von Verlusten der Technologiewerte haben die deutschen Standardaktien am Montag schwach geschlossen. Der DAX < DAX.ETR > ging 1,18 Prozent schwächer bei 3.752,59 Punkten aus dem Handel. Dieses Niveau wurde zuletzt Ende März erreicht. Der Mdax < Mdax.ETR > gab um 0,54 Prozent auf 4.898,92 Punkte nach, während der Tecdax < Tdxp.ETR > um 1,94 Prozent auf 502,82 Punkte fiel.

Die Umsätze blieben erheblich unter dem Durchschnitt zurück. "Es kommt einfach keine richtige Nachfrage zustande", sagte Chef- Aktienhändler Ascan Iredi von der Postbank in Frankfurt. "Der Markt bleibt entsprechend in einer engen Spanne gefangen". Ein weiterer Händler in Frankfurt sah den DAX im späten Handel im Abwärtssog der US-Börsen gefangen.

Als mit Abstand schwächster DAX-Wert sanken die Titel des Chipherstellers Infineon < IFX.ETR > um 3,94 Prozent auf 9,01 Euro. Nach der Erholung der Vortage hätten sinkende Preise für Dram-Speicherchips Gewinnmitnahmen ausgelöst, sagte ein Analyst. Siemens < SIE.ETR > büßten 1,89 Prozent auf 53,95 Euro ein, während SAP < SAP.ETR > 1,71 Prozent auf 124,04 Euro nachgaben.

Neuerliche Fusionsspekulationen stützten die Kurse von Bankaktien, wobei die Hypovereinsbank < HVM.ETR > am stärksten profitieren konnte und um 0,39 Prozent auf 13,03 Euro stieg. Die britische Bank Abbey National bestätigte am Vormittag eine Übereinkunft zur Übernahme durch die spanische Banco Santander Central Hispano. Es entstehe die viertgrößte Bank Europas, was Hoffnungen auf ähnliche Fusionen mit deutscher Beteiligung nährt, sagte Händler Iredi. Die Commerzbank < CBK.ETR > wurde bei 13,90 Euro um 0,43 Prozent schwächer gehandelt. Das Papier der Deutschen Bank < DBK.ETR > büßte 0,19 Prozent auf 58,10 Euro ein.

Die Aktie von Schwarz Pharma < SRZ.ETR > schloss nach Vorlage von Geschäftszahlen 0,23 Prozent schwächer mit 25,94 Euro. Nach Einschätzungen von Händlern fiel das Geschäftsergebnis etwas besser als erwartet aus. Stada < SAZ.ETR > schlossen als schwächster Wert im Mdax 3,19 Prozent unter dem Vorwochenschluss mit 30,92 Euro. An der Spitze zogen hingegen SGL Carbon < SGL.ETR > um 1,85 Prozent auf 8,24 Euro an, nachdem das Unternehmen die Preise für das wichtigste Produkt, Graphitelektroden, angehoben hatte./

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