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Aktien Frankfurt Schluss: Etwas schwächer - Dax hält 4 000 Punkte-Marke

Unerwartet schwache US-Konjunkturdaten haben den Deutschen Aktienindex Dax am Freitag ins Minus gedrückt. Nach zwischenzeitlichen Gewinnen schloss der Leitindex um 0,69 Prozent schwächer auf 4 015,54 Punkten.

dpa-afx FRANKFURT. Unerwartet schwache US-Konjunkturdaten haben den Deutschen Aktienindex Dax am Freitag ins Minus gedrückt. Nach zwischenzeitlichen Gewinnen schloss der Leitindex um 0,69 Prozent schwächer auf 4 015,54 Punkten. Trotz des erneuten Höhenflugs des Ölpreises schloss der Dax damit die gesamte Woche über oberhalb der Marke von 4 000 Punkten. Der MDax verlor 0,09 Prozent auf 5 116,28 Zähler. Der TecDax sank um 1,07 Prozent auf 517,29 Punkte.

"Der US-Arbeitsmarktbericht für September hat die Märkte enttäuscht", hieß es am Markt. In den USA stieg die Beschäftigtenzahl im September deutlich weniger stark als erwartet. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft sei um 96 000 im Vergleich zum Vormonat geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Volkswirte hatten im Durchschnitt einen Anstieg um 138 000 erwartet.

Die Aktien von Lufthansa verbuchten nach den Anschlägen in Ägypten Verluste. "Nun steigt wieder die Terrorangst; dies belastet vor allem Touristiktitel", hieß es am Markt. Bei einer Serie von Bombenanschlägen auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel wurden mindestens 26 Menschen getötet. Lufthansa-Papiere fielen mit einem Minus von 2,34 Prozent auf 9,59 Euro an das Dax-Ende. Trotz der Rekordpreise für Rohöl bleibt die Fluggesellschaft bei ihrer Gewinnprognose für das laufende Jahr.

Auch die Anteilsscheine des Reiseunternehmens Tui hatten zunächst nachgegeben, schlossen nach einem positiven Analystenkommmentar jedoch um 0,45 Prozent fester auf 15,78 Euro. Die Commerzbank hatte den Titel von "Equalweight" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel auf 20 Euro beziffert.

Eon-Aktien gewannen gegen den Trend 1,78 Prozent auf 62,39 Euro und standen damit an der Dax-Spitze. Das Energie-Unternehmen will trotz der geplanten Regulierung des Strom- und Gasmarktes seine Dividende in den kommenden Jahren erhöhen. "Die Aussagen sind zwar nicht neu, rücken aber dennoch die Versorger wieder in den Fokus", sagte ein Händler. RWE-Titel schlossen nach zwischenzeitlichen Gewinnen um 0,17 Prozent leichter auf 40,07 Euro.

Aktien von Borussia Dortmund gewannen 0,74 Prozent auf 2,71 Euro. Deutschlands einziger börsennotierter Fußballverein Borussia Dortmund hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2003/04 (30. Juni) wie erwartet einen Rekordverlust eingefahren.

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