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Aktien Frankfurt Schluss: Knapp behauptet - Kaum Impulse von Greenspan-Rede

Während einer mit Spannung erwarteten Rede des US-Notenbankpräsidenten Alan Greenspan haben die deutschen Aktienmärkte am Mittwoch etwas schwächer geschlossen. Der DAX schloss um 0,13 % leichter auf 3 884,16 Punkten. Der Mdax gab 0,39 % auf 4 964,37 Zähler nach. Der Tecdax verlor 0,14 % auf 478,54 Punkte. Die Umsätze blieben erneut unter dem Durchschnitt zurück.

dpa-afx FRANKFURT. Während einer mit Spannung erwarteten Rede des US-Notenbankpräsidenten Alan Greenspan haben die deutschen Aktienmärkte am Mittwoch etwas schwächer geschlossen. Der DAX schloss um 0,13 % leichter auf 3 884,16 Punkten. Der Mdax gab 0,39 % auf 4 964,37 Zähler nach. Der Tecdax verlor 0,14 % auf 478,54 Punkte. Die Umsätze blieben erneut unter dem Durchschnitt zurück.

"Bis zum Handelsschluss der Frankfurter Börse hat Alan Greenspan nichts weltbewegendes geäußert", sagte ein Händler. "Die großen Knaller sind bislang ausgeblieben. Die Kurse an der Wall Street und in Frankfurt geben zwar leicht nach, im großen und ganzen zeigt sich die Börse aber mehr oder weniger unbeeindruckt". US-Notenbankchef Alan Greenspan sieht die amerikanische Wirtschaft nach einer leichten Schwäche im Frühsommer auf robustem Wachstumskurs. Der hohe Ölpreis habe sich nicht auf die Inflationsrate ausgewirkt. Greenspans Konjunktur-Einschätzung deutet nach Angaben von Analysten darauf hin, dass die US-Notenbank die Leitzinsen weiter anhebt.

Im nachrichtenarmen Handel hinterließen im Tagesverlauf zahlreiche Analystenkommentare ihre Spuren auf der Kurstafel: Die Aktien der Commerzbank schlossen nach einer Heraufstufung durch die Citigroup als zweitbester DAX-Wert um 1,20 % fester auf 14,39 ?. Hypovereinsbank gewannen 1,14 % auf 14,18 ?. Der Kurs der Deutschen Bank sank hingegen trotz Zuversicht in der Chefetage um 0,77 % auf 57,75 ?. Vorstandssprecher Josef Ackermann hatte das Renditeziel für 2005 bekräftigt.

Mit einem außerordentlichen Kursanstieg auf zwischenzeitlich 30,42 ? erreichte Börsenneuling und Mdax-Aufsteiger Deutsche Postbank den höchsten Stand seit dem Börsengang im Juni diesen Jahres. Vorstandsvorsitzender Wulf von Schimmelmann hatte zuvor die Prognosen bestätigt. Bis Börsenschluss schmolz das Plus jedoch auf 0,84 % bei 30,00 ?.

Während SAP nach einem positiven Analystenkommentar 0,96 % auf 123,49 ? gewannen, verloren Infineon Technologies 1,64 % auf 7,82 ? und waren damit der schwächste DAX-Wert. Schering setzten sich mit plus 1,55 % auf 47,13 ? an die Indexspitze.

Im Mdax setzten sich Hugo Boss mit plus 7,84 % auf 20,49 ? an die Spitze. Beim Umsatz und beim Konzernergebnis vor Steuern (EBT) rechnet das Modeunternehmen für das laufende Jahr mit acht bis zehn Prozent Plus. Die Papiere der Vossloh AG sackten hingegen mit minus 6,47 % auf 32,50 ? ans untere Ende des Kurszettels. Spekulationen um einen Einstieg von General Electric (GE) in die deutsche Lokomotivproduktion belasteten laut Händlern den Kurs des Verkehrstechnikunternehmens.

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