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Aktien Frankfurt Schluss: Leichte Verluste - Handel von Unsicherheit geprägt

FRANKFURT (dpa-AFX) - In einem von Unsicherheit geprägten Handel hat der DAX am Freitag mit leichten Verlusten geschlossen. Der deutsche Leitindexverlor 0,57 Prozent auf 3.808,10 Punkte. Für den MDAX dermittelgroßen Unternehmen ging es um 0,32 Prozent auf 4.718,89 Punkte nach unten.Der TecDAX fiel um 0,87 Prozent auf 548,80 Punkte.

Auf die mit Spannung erwarteten US-Verbraucherpreise reagierte der Marktunsicher. Nach anfänglichen Verlusten ging es für den DAX zunächst nach oben,dann fiel der Index wieder zurück. In den USA hatte sich der Preisauftrieb imApril erwartungsgemäß leicht beschleunigt. Der Verbraucherpreisindex war um 0,2Prozent im Vergleich zum Vormonat geklettert.

Die Allianz-Aktien verloren nach Veröffentlichung desvollständigen Berichts für das erste Quartal um 1,53 Prozent auf 81,90 Euro. DieZahlen sehen laut Analysten zwar auf dem ersten Blick gut aus, sie zweifeltenjedoch an der Nachhaltigkeit der positiven Entwicklung.

Belastet von Spekulationen über sinkende DRAM-Preise gaben Infineon-Aktien um 2,05 um Prozent auf 10,51 Euro nach. "Die DRAM-Preise sind derzeitein bisschen schwach", sagte ein Händler. "Die Anleger blicken mit Sorge auf diederzeit recht hohen Lagerbestände." Damit einher gehe die Sorge, dass dieDRAM-Preise fallen könnten. Das sorge für Druck auf Infineon.

Zudem verwiesen Börsianer auf Gedankenspiele über den Verkauf des volatilenDRAM-Geschäfts. Analysten bezeichneten indes einen Verkauf als zunächstunwahrscheinlich. "Ein Verkauf dürfte ein theoretisches Gedankenspiel bleiben",sagte ein Analyst der Landesbank Rheinland-Pfalz.

Die Titel von ThyssenKrupp gaben um 3,05 Prozent auf 13,03 Euronach. Händlern zufolge belastete der Ausblick des Konzerns und teilweise negativaufgenommene Quartalszahlen.

Trotz positiv bewerteter Zahlen rutschen Titel der Deutschen Post leicht insMinus und gaben um 0,58 Prozent auf 17,02 Euro ab. Die unerwartet gutausgefallene Ertragslage der Post habe überrascht, sagten Börsianer. "Besondersdie Bereiche Express, Logistik und Finanzdienstleistungen haben sich besserentwickelt als prognostiziert", sagte Analyst Jochen Rothenbacher vonequinet.

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