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Aktien Frankfurt Schluss: Minimale Verluste bei lustlosem GeschäftDPA-Datum: 2004-07-05 18:12:09

FRANKFURT (dpa-AFX) - In einem sehr ruhigen und lustlosen Handel ist der deutsche Aktienleitindex DAX am Montag um seinen Schlussstand vom Freitag gependelt. Händlern zufolge fehlten sowohl die Impulse der US-Börsen, die wegen des Unabhängigkeitstages geschlossen blieben, als auch kursbewegende Nachrichten. Der DAX < DAX.ETR > ging mit einem moderaten Verlust von 0,08 Prozent auf 3.995,73 Punkte aus dem Handel. Der MDAX < MDAX.ETR > tendierte mit minus 0,02 Prozent auf 5.047,15 Punkten fast unverändert. Der TecDAX < TDXP.ETR > gab 0,06 Prozent auf 570,51 Punkte nach.

FRANKFURT (dpa-AFX) - In einem sehr ruhigen und lustlosen Handel ist der deutsche Aktienleitindex DAX am Montag um seinen Schlussstand vom Freitag gependelt. Händlern zufolge fehlten sowohl die Impulse der US-Börsen, die wegen des Unabhängigkeitstages geschlossen blieben, als auch kursbewegende Nachrichten. Der DAX < DAX.ETR > ging mit einem moderaten Verlust von 0,08 Prozent auf 3.995,73 Punkte aus dem Handel. Der MDAX < MDAX.ETR > tendierte mit minus 0,02 Prozent auf 5.047,15 Punkten fast unverändert. Der TecDAX < TDXP.ETR > gab 0,06 Prozent auf 570,51 Punkte nach.

"Es war ein ausgesprochen ruhiger Tag", sagte ein Frankfurter Händler und begründete dies vor allem damit, dass der Handel an der Wall Street wegen des Feiertags ausgesetzt blieb. Auffällig sei die enge Bandbreite, in der sich der DAX bewegt habe. "Mal ging es ein paar Pünktchen hoch, dann wieder ein paar runter. Und das war's auch schon", sagte er.

Papiere des Pharmaunternehmens Schering < SCH.ETR > legten an der Spitze im DAX um 0,95 Prozent auf 48,91 Euro zu, während die Aktie des Dialyse-Spezialisten Fresenius Medical Care < FME.ETR > am unteren Ende um 1,01 Prozent auf 61,97 Euro nachgab. Deutsche Telekom < DTE.ETR > zogen um 0,49 Prozent auf 14,32 Euro an. Die Credit Suisse First Boston hatte die Aktie wegen weiterer Wachstumsaussichten im US-Mobilfunkgeschäft hochgestuft.

TUI-Aktien < TUI.ETR > gaben um 0,65 Prozent auf 15,31 Euro nach und blieben damit von Berichten über eine Vertiefung der Zusammenarbeit der Billigflug-Tochter Hapag Lloyd Flug (HLF) mit Air Berlin unberührt. Dieses Vorhaben sei zwar positiv für das größte europäische Touristikunternehmen, spiele aber mit Blick auf den Gesamtkonzern nur eine untergeordnete Rolle, sagte ein Analyst.

Commerzbank-Papiere < CBK.ETR > , die am Morgen noch von der Ankündigung einer möglichen Sonderdividende durch die Online-Bank comdirect < COM.ETR > profitiert hatten, gaben bis zum Abend einen Teil ihrer Gewinne wieder ab. Die Aktie schloss mit plus 0,14 Prozent auf 14,26 Euro. Die Commerzbank ist mit rund 60 Prozent an der comdirect bank beteiligt. Der Vorstandsvorsitzende der comdirect, Achim Kassow, hatte in einem Zeitungsinterview gesagt, dass die Bank derzeit überkapitalisiert sei. Sollten sich keine attraktiven Möglichkeiten für Investitionen bieten, gehöre "das Geld in die Hände der Aktionäre". Die freien Mittel belaufen sich nach Kassows Angaben auf 400 Millionen Euro.

Auch das TecDAX-Schwergewicht T-Online < TOI.ETR > konnte die frühen Gewinne nicht halten und büßte schließlich sogar 0,21 Prozent auf 9,50 Euro ein. Die Telekom-Tochter ist mit etwas mehr als 20 Prozent an der comdirect beteiligt. comdirect gewannen hingegen im MDAX um 6,08 Prozent auf 7,33 Euro.

KarstadtQuelle-Aktien < KAR.ETR > verloren bei vergleichsweise kräftigen Umsätzen 1,08 Prozent auf 17,35 Euro. Die Warenhauskette leidet unter einem sehr flauen Geschäft und will 4.000 Arbeitsplätze abbauen. Allerdings sollen bis auf drei Häuser keine Warenhäuser geschlossen werden. Diese drei Schließungen seien aber bereits seit längerem geplant. In Medienberichten war zuvor von der Schließung von rund 30 Warenhäusern die Rede gewesen.

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