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Aktien Frankfurt Schluss: Schwach - Infineon ist Schlusslicht im DAXDPA-Datum: 2004-07-12 18:14:25

(dpa-AFX) Frankfurt - Belastet von hohen Verlusten bei Infineon und Volkswagen haben die deutschen Aktien am Montag deutlich nachgegeben. Der Leitindex DAX < DAX.ETR > verlor bis Handelsschluss 0,80 Prozent auf 3.893,24 Punkte. Für den Mdax < Mdax.ETR > der mittelgroßen Unternehmen ging es um 0,84 Prozent auf 4.954,56 Punkte nach unten. Der Tecdax < Tdxp.ETR > sank 1,87 Prozent auf 534,60 Punkte.

(dpa-AFX) Frankfurt - Belastet von hohen Verlusten bei Infineon und Volkswagen haben die deutschen Aktien am Montag deutlich nachgegeben. Der Leitindex DAX < DAX.ETR > verlor bis Handelsschluss 0,80 Prozent auf 3.893,24 Punkte. Für den Mdax < Mdax.ETR > der mittelgroßen Unternehmen ging es um 0,84 Prozent auf 4.954,56 Punkte nach unten. Der Tecdax < Tdxp.ETR > sank 1,87 Prozent auf 534,60 Punkte.

Händler verwiesen auf die sehr dünnen Umsätze. Der Handel sei im Tagesverlauf von Zurückhaltung geprägt gewesen. Nach einem schwachen Handelsbeginn in den USA weitete der DAX dann seine Verluste aus. Eine kritische Halbleiter-Studie von Merrill Lynch hatte vor allem die Chipwerte in den USA belastet.

Unter der kritischen Studie von Merrill Lynch litten auch die Titel von Infineon < IFX.ETR > . Die Aktien waren mit minus 2,76 Prozent auf 9,85 Euro schwächster Wert im DAX. Die US-Investmentbank hatte den europäischen Halbleiter-Sektor abgestuft und die Anlageempfehlung für wichtige Aktien der Branche, darunter Intel < Intc.NAS > < INL.FSE > , gesenkt. Infineon wurde dabei von "Buy" auf "Neutral" gesetzt.

Gewinnmitnahmen drückten Aktien der SAP AG < SAP.ETR > ins Minus. Händler verwiesen auf die überraschend vorgelegten Quartalszahlen vom vergangenen Freitag, die verglichen mit den US-Wettbewerbern unerwartet positiv ausgefallen seien. Nun realisierten Anleger ihre Gewinne. Die SAP-Aktie gab um 1,12 Prozent auf 127,31 Euro nach.

Der Autokonzern Volkswagen < VOW.ETR > wies im Tagesverlauf einen Medienbericht über eine bevorstehende Rücknahme der Gewinnprognosen für 2004 zurück. Allerdings wollte sich der Konzern vor Veröffentlichung der Halbjahreszahlen am 23. Juli nicht zur Geschäftslage äußern. Das Papier verbilligte sich um 1,20 Prozent auf 32,82 Euro. Eine erfreuliche Nachricht kam von der VW-Nutzfahrzeug-Sparte, die einen Großauftrag von dem Flottendienstleister der Deutschen Telekom < DTE.ETR > , Detefleetservices, erhalten hat. Der Auftragswert wird von Branchenkennern auf rund 18 Millionen Euro geschätzt.

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