Archiv
Aktien Frankfurt Schluss: Unverändert - Ölpreis stützt Autowerte, Lufthansa

Der sinkende Ölpreis und ein nachgebender Euro haben am Dienstag den DAX stabilisiert. Am Nachmittag setzten im Zuge von US-Konjunkturdaten erste Gewinnmitnahmen ein, die den Xetra-DAX nach einem klaren Plus im Verlauf bis zum Handelsende auf das Vortagesniveau drückten. Lufthansa-Aktien und Autotitel blieben dabei überdurchschnittlich gefragt. Der DAX schloss um 0,03 % schwächer bei 3 771,00 Punkten. Der Mdax stieg um 0,36 % auf 4 868,38 Zähler. Der Tecdax sank um 0,43 % auf 473,84 Punkte.

dpa-afx FRANKFURT. Der sinkende Ölpreis und ein nachgebender Euro haben am Dienstag den DAX stabilisiert. Am Nachmittag setzten im Zuge von US-Konjunkturdaten erste Gewinnmitnahmen ein, die den Xetra-DAX nach einem klaren Plus im Verlauf bis zum Handelsende auf das Vortagesniveau drückten. Lufthansa-Aktien und Autotitel blieben dabei überdurchschnittlich gefragt. Der DAX schloss um 0,03 % schwächer bei 3 771,00 Punkten. Der Mdax stieg um 0,36 % auf 4 868,38 Zähler. Der Tecdax sank um 0,43 % auf 473,84 Punkte.

"Der rückläufige Ölpreis unterstützt die Kurse, allerdings sind die Handelsumsätze bei der ansonsten dünnen Nachrichtenlage ziemlich gering", sagte Aktienstratege Klaus Stabel von ICF Kursmakler. Im späten Geschäft trübten ungewöhnlich stark gesunkene Daten vom US-Immobilienmarkt die Stimmung leicht ein.

Lufthansa-Titel profitierten von dem sinkenden Ölpreis und setzten sich mit plus 2,36 % auf 9,56 ? an die DAX-Spitze. Auch Autowerte waren gefragt. Neben dem niedrigeren Ölpreis und einer Stabilisierung des US-Dollar im Vergleich zum Euro sende auch die absehbar harte Gangart der Volkswagen-Führung gegenüber den Gewerkschaften ein positives Signal aus, hieß es im Handel.

VW-Aktien stiegen entsprechend um 1,10 % auf 32,11 ?. Daimlerchrysler-Papiere verteuerten sich um 0,35 % auf 33,96 ?, während BMW um 0,80 % auf 34,14 ? anzogen. Als schwächster DAX-Wert schlossen hingegen Continental mit einem Minus von 1,70 % auf 41,09 ?.

Die Anteilsscheine von Infineon gaben ungeachtet guter Nachrichten um 0,71 % auf 8,43 ? nach. Der Chipkonzern hält die Halbleiter-Branche weltweit inzwischen für besser aufgestellt als im April und erwartet ein Branchenwachstum von mindestens 22 %. "Wir gehen nun von einem noch höheren Zuwachs für den weltweiten Halbleitermarkt aus", sagte ein Sprecher des Münchner Konzerns auf Anfrage.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%