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Aktien Frankfurt Schluss: US-Konjunkturdaten lassen Anleger zur Aktie greifen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Mit Befriedigung aufgenommene US-Konjunkturdaten habenam Dienstag die Kurse am deutschen Aktienmarkt wieder in die Gewinnzone geführt.Vor allem Deckungskäufe kurzfristig orientierter Anleger führten den DAX nach zeitweiligen Verlusten um 0,98 Prozent auf 3.987,30 Punktehinauf. Der MDAX gewann 0,17 Prozent auf 4.929,89 Punkte. Der TecDAX zog um 0,80 Prozent auf 568,44 Zähler an.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Mit Befriedigung aufgenommene US-Konjunkturdaten habenam Dienstag die Kurse am deutschen Aktienmarkt wieder in die Gewinnzone geführt.Vor allem Deckungskäufe kurzfristig orientierter Anleger führten den DAX nach zeitweiligen Verlusten um 0,98 Prozent auf 3.987,30 Punktehinauf. Der MDAX gewann 0,17 Prozent auf 4.929,89 Punkte. Der TecDAX zog um 0,80 Prozent auf 568,44 Zähler an.

"Der Markt hat mit Sorge auf die US-Verbrauerpreise gewartet", sagte einHändler einer Frankfurter Großbank. Bereinigt um Lebensmittel- und Energiekostenstiegen diese im Mai jedoch erwartungsgemäß um 0,2 Prozent an. "Das gab einenriesigen Kursschub, auch beim Handelsvolumen, weil die Nachricht Zinsängstedämpfte." Nachdem viele kurzfristig orientierte Anleger den DAX zuvor dauerhaftunter der 3.900-Punkte-Marke sahen, hätten sie darauf hin ihre offenenPositionen decken müssen.

Eine positive Studie von Morgan Stanley sorgte bei den Versorgern fürKursgewinne. Als bester DAX-Wert schlossen RWE-Aktien 2,37 Prozentfester mit 37,26 Euro, E.ON gewannen 1,83 Prozent auf 58,00 Euro.Während E.ON im kommenden Jahr mit einer Sonderdividende die Anleger erfreuenkönnte, werde RWE dank vorhandener Kapazitäten von steigenden Preisenprofitieren, sagte die Bank voraus.

Die Aktie der Berliner Schering AG stieg nach Bekanntgabe vonPlänen zur Kostenreduzierungen moderat um 0,44 Prozent auf 45,67 Euro. DerPharmakonzern will bis 2006 mit einem Programm zur Effizienzsteigerung in denBereichen Produktion, Verwaltung und Entwicklung mehr als 200 Millionen Euroeinsparen. Experten vermissten jedoch bei den Vorhaben die «klare Zielrichtung».

SAP stiegen vor Veröffentlichung der Quartalszahlen desUS-Konkurrenten Oracle um 1,43 Prozent auf 133,68 Euro. Deramerikanische Softwarekonzern wollte am Abend nach US-Börsenschluss seineErgebnisse für das Geschäftsjahr 2003/04 bekannt geben.

Zu den Verlierern gehörte die Aktie der Deutschen Post , die amMorgen von der Spekulation über den Einstieg der Postbank bei der Hanseatic-Bankdes Otto-Versands profitiert hatte. Bis Handelsschluss verloren die Titel 0,54Prozent auf 16,64 Euro. Ein Händler vermutete, dass die Zeichnung derPostbank-Aktie nicht so gut laufe wie erhofft und der Emissionspreis vermutlichgesenkt werden müsse, um das Papier überhaupt platzieren zu können.

Aktien des Generika-Herstellers STADA brachen im MDAX um 10,91Prozent auf 36,98 Euro ein. Der Konzern hatte seine Umsatz- und Gewinnerwartungfür das laufende Geschäftsjahr zurückgenommen. Das angestrebte, prozentualzweistellige Umsatzwachstum sei 2004 zwar erreichbar, aber nicht mehr sicher.Der Konzerngewinn werde nur im Bereich des Vorjahresniveaus liegen, hieß es ausBad Vilbel.

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