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Aktien Frankfurt Schluss: US-Verluste belasten Späthandel, Verlaufs-Jahreshoch

Der Deutsche Aktienindex Dax hat am Freitag die Woche mit Verlusten beendet. Im Verlauf war der Index erstmals seit Juli 2002 über die Marke von 4 200 Punkten gestiegen und hatte bei 4 202,45 Punkten ein Jahreshoch markiert.

dpa-afx FRANKFURT. Der Deutsche Aktienindex Dax hat am Freitag die Woche mit Verlusten beendet. Im Verlauf war der Index erstmals seit Juli 2002 über die Marke von 4 200 Punkten gestiegen und hatte bei 4 202,45 Punkten ein Jahreshoch markiert. Anschließend setzten Gewinnmitnahmen ein, die von klaren Verlusten an der Wall Street flankiert wurden. Der Dax schloss entsprechend mit 1,05 Prozent im Minus bei 4 134,89 Punkten. Während der MDax um 0,24 Prozent auf 5 254,19 Punkte kletterte, gab der TecDax um 0,62 Prozent auf 508,99 Punkte nach.

Der Markt habe vom Verfall der November-Kontrakte auf Aktien und Indizes am Mittag und dem Einstieg bislang zurückhaltender Anleger profitiert, sagte ein Händler einer ausländischen Großbank. Im Späthandel seien dann erzielte Gewinne realisiert worden. Der weiter auf Rekordniveau notierende Euro und wieder steigende Rohölnotierungen rückten dabei verstärkt ins Blickfeld.

Die Hoffnung der Anleger auf steigende Unternehmensgewinne bei den Banken ließ Finanz- und Versicherungswerte mit den höchsten Gewinnen schließen. Spitzenwert Deutsche Börse stieg um 1,08 Prozent auf 44,97 Euro. Commerzbank zogen um 0,46 Prozent auf 15,24 Euro an. Münchener Rück gewannen 0,20 Prozent auf 83,57 Euro.

Der Kurs des Chipherstellers Infineon verpasste bis Handelsschluss knapp die 9-Euro-Marke, derren Überschreiten den Titel im Verlauf kräftig angetrieben hatte. Der Titel schloss um 0,11 Prozent im Minus bei 8,99 Euro.

Lufthansa-Aktien gaben 2,30 Prozent auf 10,60 Euro nach, während die Kurse der übrigen europäischen Fluggesellschaften uneinheitlich tendierten. Der Ölpreis zog wegen der Sorge um ein unzureichendes Angebot im Tagesverlauf wieder spürbar an. Zu den schwächsten Dax-Werten zählten adidas-Salomon , die im Kurs um 2,34 Prozent auf 118,22 Euro nachgab.

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