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Aktien Frankfurt: Schwach - Feiertagshandel bleibt von Lustlosigkeit geprägt

FRANKFURT (dpa-AFX) - In einem lustlosen Feiertagshandel haben sich diedeutschen Aktien am Donnerstagmittag nach einem schwachen Auftakt kaum nochbewegt. Der erneut gestiegene Ölpreis und anhaltende geopolitische Spannungenhaben die Aktienmärkte weltweit wieder unter Druck gesetzt, sagten Händler. Imspäten US-Handel seien die Kurse abgerutscht, was nun in Deutschland nachgeholtwerde.

Der DAX bewegte sich in engen Spannen und fiel bis zum Mittag um1,23 Prozent auf 3.824,73 Punkte. Der MDAX verlor 0,94 Prozent auf4.749,32 Zähler, der TecDAX sackte um 1,29 Prozent auf 547,30 Punkte.

"Bisher herrscht fröhliches Daumendrehen - es ist nichts los", sagte einHändler. Der Markt folge bei sehr dünnen Umsätzen den schwachen US-Vorgaben nachunten. Auch am morgigen Brückentag dürfte das Geschäft ruhig bleiben.

Zu den größten Verlierern zählten Automobilwerte, wobei DaimlerChrysler mit minus 1,88 Prozent auf 34,88 Euro ans Indexende fiel. "Aktien, dieim weitesten Sinne mit Transport zusammenhängen, stehen wegen des hohenÖlpreises unter Druck", sagte der Händler. BMW gaben 1,39 Prozent auf34,71 Euro nach. Der Autobauer will das China-Geschäft in den kommenden Jahrendeutlich ausbauen und die eigene Produktion vor Ort schrittweise steigern.

Einziger DAX-Wert im Plus waren ALTANA mit einem Aufschlag von0,38 Prozent auf 52,19 Euro. Als weiterer Pharmawert stemmte sich Schering type="organisation" value="ES0113900J37" /> mit einem Abschlag von 0,11 Prozent auf 43,77 Euro auch gegen denNegativtrend. Händlern zufolge profitieren die Aktien in Zeiten erhöhterUnsicherheit am Markt von ihrem relativ defensiven Status.

Deutschen Börse-Titel zählten mit einem dividendenbereinigtenKursverlust von 0,33 Prozent auf 42,88 Euro ebenfalls zu den stärkstenDAX-Werten. Das Unternehmen hatte 0,55 Euro an seine Aktionäre ausgeschüttet.

Im MDAX fielen ProSiebenSat.1 Media bei insgesamt sehr dünnerNachrichtenlage mit minus 4,08 Prozent auf 13,65 Euro ans Indexende. HUGO BOSS waren mit plus 1,15 Prozent auf 17,55 Euro stärkster Wert.

Die Aktien von SÜSS MicroTec fielen mit minus 4,94 Prozent auf6,93 Euro ans TecDAX-Ende. Die Verluste seien eine technische Reaktion auf dieErholung der vorangegangenen Handelstage, sagte ein Händler.

Der Börsendebütant vom Vortag, Wincor-Nixdorf , blieb bei 41,55Euro weiter über dem Ausgabepreis von 41 Euro. Allerdings wurden in Frankfurtbis 11.55 Uhr lediglich 361 Aktien gehandelt.

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