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Aktien Frankfurt: Schwache Auftragseingänge kosten Teil der Kursgewinne

(dpa-AFX) Frankfurt - Unerwartet schwache Konjunkturdaten haben dem Deutschen Aktienmarkt am Donnerstag einen kleinen Teil der Kursgewinne geraubt. Das vorläufige Ende des Ölpreisanstiegs verhalf dem dem DAX < DAX.ETR > aber unverändert zu einer etwas festeren Tendenz. Der deutsche Leitindex gewann zuletzt 0,56 Prozent auf 3.845,13 Punkte, während der Mdax < Mdax.ETR > 0,94 Prozent auf 4.933,75 Punkte anstieg. Der Tecdax < Tdxp.ETR > erholte sich um 1,30 Prozent auf 490,34 Punkte.

(dpa-AFX) Frankfurt - Unerwartet schwache Konjunkturdaten haben dem Deutschen Aktienmarkt am Donnerstag einen kleinen Teil der Kursgewinne geraubt. Das vorläufige Ende des Ölpreisanstiegs verhalf dem dem DAX < DAX.ETR > aber unverändert zu einer etwas festeren Tendenz. Der deutsche Leitindex gewann zuletzt 0,56 Prozent auf 3.845,13 Punkte, während der Mdax < Mdax.ETR > 0,94 Prozent auf 4.933,75 Punkte anstieg. Der Tecdax < Tdxp.ETR > erholte sich um 1,30 Prozent auf 490,34 Punkte.

Im Juni war der Auftragseingang bei den deutschen Industriebetrieben eingebrochen. Bereinigt sind sie gegenüber dem Vormonat um 3,5 Prozent gesackt, während Volkswirte mit einem Minus von 0,2 Prozent gerechnet hatten. Zuvor habe der Aktienmarkt von der Erklärung der Opec profitiert, die Organisation Erdöl exportierender Länder könne die tägliche Fördermenge kurzfristig um bis zu 1,5 Millionen Barrel steigern. "Die Opec ist noch nicht am Limit, wie man gedacht hat", sagte der Händler. Zwar sei der Ölpreis trotzdem noch auf einem Rekordniveau. Der Markt honoriere jedoch, dass er nicht mehr weiter steigt.

An die Spitze des Kurszettels zogen TUI < TUI.ETR > um 6,06 Prozent auf 15,05 Euro an. Auch Großinvestoren deckten inzwischen ihre bislang offenen Positionen ein, sagte Linz. Die vorzeitig vorgelegte Quartalsbilanz war am Morgen unerwartet gut ausgefallen. Für die Hypovereinsbank-Aktie < HVM.ETR > ging es um 3,65 Prozent auf 13,35 Euro hinauf. Zwar seien die Zahlen nicht unerwartet gut ausgefallen, nach den vor wenigen Tagen veröffentlichten Quartalsbilanz der Deutschen Bank habe der Markt jedoch mit Schlimmerem gerechnet, sagte ein Händler. Die Aktien der größten deutschen Bank < DBK.ETR > sanken um 0,07 Prozent auf 55,63 Euro, während Commerzbank < CBK.ETR > 0,44 Prozent auf 13,61 Euro gewannen.

Am Ende des Kurszettels verloren Deutsche Börse < DB1.ETR > um weitere 0,84 Prozent auf 37,62 Euro. Händler verwiesen auf die schwache Monatsbilanz des Börsenbetreibers zu Wochenbeginn und eine kritische Analystenreaktion am Morgen.

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