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Aktien Frankfurt: Uneinheitlich - Metro steigen; Volkswagen schwach

Ohne marktbewegende Impulse durch Unternehmens- oder Konjunkturdaten haben sich deutsche Aktien am Freitag uneinheitlich entwickelt. Der Leitindex Dax verlor am Mittag 0,10 Prozent auf 3 930,23 Punkte.

dpa-afx FRANKFURT. Ohne marktbewegende Impulse durch Unternehmens- oder Konjunkturdaten haben sich deutsche Aktien am Freitag uneinheitlich entwickelt. Der Leitindex Dax verlor am Mittag 0,10 Prozent auf 3 930,23 Punkte. Der MDax legte 0,09 Prozent auf 5 062,99 Punkte zu, während der Technologieindex TecDax 0,06 Prozent auf 502,98 Punkte abgab.

Wegen der relativ dünnen Nachrichtenlage sei das Geschäft zumeist sehr ruhig, sagte ein Börsianer. Wichtige Nachrichten zu deutschen Unternehmen gebe es kaum. Wie an den Vortagen würden auch Ölpreis und Euro kritisch beäugt und der Markt warte auf neue Impulse aus den USA.

Metro-Aktien kletterten mit plus 2,28 Prozent auf 37,23 Euro an die Dax-Spitze. Die Analysten von UBS hatten den Titel von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel wurde von 41 auf 43 Euro angehoben. Deutschen Börse legten 1,85 Prozent auf 40,19 Euro zu. Die US-Terminbörsenaufsicht Cftc hatte US-Clearinghäusern die Erlaubnis zur Abwicklung von europäischen Futures- und Optionsgeschäften erteilt und den Weg für die ersten Phase der transatlantischen Abwicklungsverbindung Global Clearing Link (GCL) geebnet.

Volkswagen-Titel standen mit minus 2,18 Prozent bei 34,14 Euro am Dax-Ende. Mittlerweile dementierte Gerüchte um eine mögliche Kapitalerhöhung belasten laut Händlern die Papiere. Insgesamt handele es sich um Nachwirkungen einer Analystenstudie vom Vortag mit diesem "Worst-Case-Szenario", hieß es. BMW-Aktien verloren 0,39 Prozent auf 33,41 Euro, Daimler-Chrysler gaben 0,27 Prozent auf 32,71 Euro nach. Wie an den Vortagen drückten laut Händlern auch der hohe Ölpreis und der steigende Euro auf die Stimmung.

Im MDax rutschten Karstadt-Quelle-Aktien mit minus 4,19 Prozent auf 9,14 Euro ans Indexende. Krise und Sanierung kosteten den angeschlagenen Einzelhändler massiv Umsatz, berichtet die "Financial Times Deutschland". WCM-Papiere profitierten von Spekulation um die Verschmelzung mit den Kloeckner-Werken - WCM legten 1,24 Prozent auf 1,24 Euro zu.

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