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Aktien Frankurt: Dax trotz Euro-Rekordhoch gut behauptet - Lufthansa fest

Völlig unbeeindruckt vom hohen Euro-Kurs haben sich deutsche Standardwerte am Mittwoch freundlich entwickelt. Die Börsianer hofften auf einen positiven Start der US-Börsen, sagten Händler. Der Dax stieg bis zum Nachmittag um 0,31 Prozent auf 4 125,74 Punkte.

dpa-afx FRANKFURT. Völlig unbeeindruckt vom hohen Euro-Kurs haben sich deutsche Standardwerte am Mittwoch freundlich entwickelt. Die Börsianer hofften auf einen positiven Start der US-Börsen, sagten Händler. Der Dax stieg bis zum Nachmittag um 0,31 Prozent auf 4 125,74 Punkte. Der MDax legte 0,28 Prozent auf 5 234,91 Zähler zu. Der TecDax verlor 0,06 Prozent auf 514,97 Punkten.

Der Euro stieg von einem Rekordhoch zum nächsten und erreichte beim Stand 1,3 168 Dollar zwischenzeitlich den höchsten Stand seit der Einführung. Zuletzt stand die Gemeinschaftswährung bei 1,3 157 Dollar. Der Ölpreis sank unterdessen weiter und entfernte sich zunehmend von der 50-Dollar-Marke.

Lufthansa stiegen mit plus 1,93 Prozent auf 10,55 Euro an die Dax-Spitze. Händler verwiesen auf charttechnisch orientierte Anleger und die Quartalszahlen des Konkurrenten Air France-KLM.

Deutsche Bank-Aktien stiegen um 1,83 Prozent 64,54 Euro. Händler verwiesen auf Presseberichte, denenzufolge die Bank bis zu 5 000 Stellen abbauen will. Zumindest ein gewisser Stellenabbau in Deutschland käme nicht überraschend, kommentierten Händler am Morgen. Tags zuvor hatten bereits Spekulationen über bevorstehende Kostensenkungen bei den Banken die Runde gemacht.

Infineon litten unter einem negativen Analystenkommentar und verbuchten ein Minus von 1,38 Prozent auf 8,57 Euro und waren damit der schwächste Dax-Wert. Die Deutsche Bank hatte den Titel abgestuft.

Im MDax fielen Rheinmetall-Aktien-Aktien um 3,83 Prozent auf 37,40 Euro. Die Unternehmerfamilie Röchling will ihre Beteiligung am Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall vollständig abbauen. In einem beschleunigten Verfahren sollen in den kommenden drei Tagen die Aktien bei institutionellen Anlegern veräußert werden.

Prosiebensat.1 Media-Aktien sackten um 2,79 Prozent auf 12,88 Euro, nachdem UBS drei Mill. Aktien zu je 12,70 Euro platziert hatte.

Die Aktien des Finanzdienstleisters MLP gewannen nach überraschend guten Zahlen 0,61 Prozent auf 14,82 Euro. MLP steigerte im dritten Quartal seine Ergebnisse und bestätigte den Ausblick auf das Gesamtjahr.

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