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AKTIEN IM FOKUS: condomi brechen ein, Beate Uhse fester - Keine Übernahme

FRANKFURT (dpa-AFX) - Mit einem Kurseinbruch von mehr als 15 Prozent habendie Aktien des finanziell angeschlagenen Kölner Kondom-Herstellers condomi am Freitag auf die abgesagte Übernahme durch Beate Uhse reagiert. Die Titel des Erotik-Unternehmens erholten sich hingegen leicht.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Mit einem Kurseinbruch von mehr als 15 Prozent habendie Aktien des finanziell angeschlagenen Kölner Kondom-Herstellers condomi am Freitag auf die abgesagte Übernahme durch Beate Uhse reagiert. Die Titel des Erotik-Unternehmens erholten sich hingegen leicht.

Bis 11.10 Uhr verlor die Aktie von condomi 16,52 Prozent auf 1,92 Euro. DerCDAX (Composite DAX) gab unterdessen 0,46 Prozent auf 352,84 Zählerab. Beate-Uhse-Papiere stiegen dagegen um 0,80 Prozent auf 11,39 Euro. Der SDAX verlor unterdessen 0,07 Prozent auf 2.887,77 Zähler.

Der Erotik-Konzern begründete seine Entscheidung gegen eine Übernahme desKondom-Herstellers mit juristischen Risiken und zu hohen Kosten. Eine gründlicheAnalyse habe ergeben, dass die Übernahme ein rechtliches Risiko enthalte unddurch zusätzliche Kosten und Investitionen deutlich teurer als geplant werdenkönnte, teilte die Beate Uhse AG mit. Beate Uhse hatte sich in erster Linie fürdie Marke condomi und die Vertriebskanäle des Unternehmens interessiert undsechs Monate verhandelt.

Der Kondom-Hersteller teilte unterdessen mit, es würden Gespräche mitanderen potenziellen Investoren zur "Sicherung des langfristigen Fortbestandesder condomi AG" geführt.

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