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AKTIEN IM FOKUS: Lufthansa und Fraport starten nach Pressebericht freundlichDPA-Datum: 2004-06-28 10:12:57

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Lufthansa-Aktie < LHA.ETR > ist am Montag nach einem Pressebericht über einen möglichen Einstieg der Luftfahrtgesellschaft bei Fraport < FRA.ETR > etwas gestiegen. Die Aktie legte bis 9.55 Uhr um 0,93 Prozent auf 10,83 Euro zu. Der DAX < DAX.ETR > stieg gleichzeitig um 0,09 Prozent auf 4.017,06 Punkte. Die Fraport-Aktie lag um 0,21 Prozent höher bei 23,35 Euro. Der MDAX < MDAX.ETR > stieg gleichzeitig um 0,02 Prozent auf 5.034,28 Punkte. Der "Spiegel" hatte berichtet, Lufthansa denke über einen Einstieg bei der Frankfurter Flughafengesellschaft nach.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Lufthansa-Aktie < LHA.ETR > ist am Montag nach einem Pressebericht über einen möglichen Einstieg der Luftfahrtgesellschaft bei Fraport < FRA.ETR > etwas gestiegen. Die Aktie legte bis 9.55 Uhr um 0,93 Prozent auf 10,83 Euro zu. Der DAX < DAX.ETR > stieg gleichzeitig um 0,09 Prozent auf 4.017,06 Punkte. Die Fraport-Aktie lag um 0,21 Prozent höher bei 23,35 Euro. Der MDAX < MDAX.ETR > stieg gleichzeitig um 0,02 Prozent auf 5.034,28 Punkte. Der "Spiegel" hatte berichtet, Lufthansa denke über einen Einstieg bei der Frankfurter Flughafengesellschaft nach.

Händler bezeichneten einen potentiellen Einstieg als interessant; sie wollten jedoch zunächst weitere Details abwarten. "Ein Einstieg wäre zwar interessant für die Slots in Frankfurt, auch um Mitbewerber zu schwächen", sagte ein Frankfurter Aktienhändler. Dies sei aber abhängig vom Preis und noch seien zu wenig Details bekannt, sagte der Händler. Seiner Einschätzung nach bräuchte Lufthansa 25 Prozent Beteiligung für einen nachhaltigen Einfluss auf Fraport.

Analysten gaben sich mit der Bewertung vorsichtig. "Lufthansa hat ja sehr schnell dementiert. Und dass Lufthansa eventuell Interesse haben dürfte, ist auch bekannt", sagte Per-Ola Hellgren von der Landesbank Rheinland-Pfalz. Auch Sven Haase von der Deutschen Bank sagte, er glaube wegen des zügigen Dementis nicht an Kursveränderungen. Selbst wenn etwas von dem Bericht stimme, würde es sich nicht um eine vollständige Übernahme handeln, erklärte Haase.

Die Analysten verwiesen darauf, dass bislang alles nur Spekulation sei. "Lufthansa ist jetzt in einer Situation, in der es die Lage ruhig abwarten kann. Dass der Bund seine Anteile an Fraport verkaufen will, ist ja schon bekannt", sagte Hellgren.

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