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Aktien in Tokio gehen etwas fester aus dem Handel

Uneinheitlich ist der Tokioter Aktienmarkt am Dienstag aus dem Handel gegangen - der Nikkei-225-Index gewann 0,5 Prozent.

vwd TOKIO. Uneinheitlich sind die Aktienkurse in Tokio am Dienstag aus dem Handel gegangen. Der Nikkei-225-Index gewann 0,5 % bzw. 75,04 auf 14 539,60 Yen und der Nikkei-300-Index 0,3 % bzw. 0,71 auf 275,74 Punkte. Der Topix-Index büßte dagegen 0,4 % bzw. 5,28 auf 1 379,96 Punkte ein. Gehandelt wurden 566,23 Mill. Aktien, nach 429,48 Mill. am Montag. Dabei standen 799 Kursverlierern 488-gewinner gegenüber, 165 Titel schlossen unverändert. Eindeckungen von Leerverkäufen hätten zum Sitzungsende die Standardwerte in die Gewinnzone gehievt, berichteten Marktteilnehmer.

Zudem seien neue Investmentfonds als Käufer aufgetreten und hätten den Markt gestützt. Das Aufwärtspotenzial sei begrenzt gewesen, da Investoren sich über die Entwicklung bei den US-Technologiewerten sorgten. Der Markt sei jedoch überverkauft angesichts der konjunkturellen Fundamentaldaten sowie der Unternehmensgewinne, meinte Shigeharu Shiraishi, Direktor bei SG Yamaichi Asset Management. Wenn ausländische Investoren wieder an den Markt zurück kehrten, könnte der Nikkei-225-Index schnell in Richtung 16 000 Yen steigen und bei 17 000 Yen zum Jahrenende stehen. Noch seien die Anleger jedoch desillusioniert hinsichtlich der Situation in Japan.

Denn die japanischen Politiker und Manager der traditionellen Industriebereiche zeigten sich Reformunwillig, erklärte Shiraishi. Bei den Einzelwerten ragten am Dienstag Nissan Motor mit deutlichen Kursgewinne hervor. Der Automobilhersteller hatte am Montag die Gewinnprognosen für das laufende Geschäftsjahr angehoben, da das im vergangenen Oktober eingeführte Kostensparprogramme nun erste Erfolge zeige. Die Anleger honorierten die Meldung mit einem Auschlag von 9,5 % auf 749 Yen. Keine Gnade kannten Investoren dagegen für Sony auf Grund der Gewinnwarnung in der Vorwoche. Die Aktien büßten erneut 5,1 % auf 8 720 Yen ein.

Matsushita Electric erhöhten sich um 3,6 % auf 3 170 Yen. Mit der Aussicht auf robuste Ergebnisse stufte Morgan Stanley Dean Witter die Aktie auf "Strong Buy" von zuvor "Outperform" hoch. Gesucht waren Aktien von Arabian Oil, die 8,5 % auf 408 Yen kletterten. Der Wert gilt als möglicher Profiteur von den Verhandlungen zwischen Japan und Iran über den Ausbau eines Ölfelds im Iran.



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