Aktien legen zu
NEC und Microsoft kooperieren bei Computer-Systemen

Der japanische Computerhersteller NEC und der US-Softwarekonzern Microsoft haben am Dienstag in Tokio eine umfangreiche strategische Kooperation bei Entwicklungs- und Sicherheitssystemen angekündigt.

Reuters TOKIO. Microsoft wolle dabei die "einzigartigen Kapazitäten von NEC bei Servern sowie deren existierende Kundenbasis" nutzen, sagte Firmengründer Bill Gates auf einer gemeinsamen Pressekonferenz. Die Server und Speicherprodukte von NEC sollen als Basis für die Zusammenarbeit dienen. Ferner wollen NEC und zwei Konzerntöchter mit rund 300 Beschäftigten Service- und Technikcenter aufbauen, um mit dem US-Konzern bei Entwicklungssystemen zu kooperieren. Dabei würden die Microsoft-Software Windows2000 sowie Windows.NÉT verwendet.

Der US-Softwareproduzent war in Japan bereits Allianzen mit dem Elektronikkonzern Hitachi sowie mit dem landesweit größten Computerhersteller Fujitsu eingegangen. Beide Konglomerate hatten jüngst angesichts der weltweiten Konjunkturflaute und der dabei zum Teil besonders hart getroffenen Chip- und Elektronikindustrie umfangreiche Restrukturierungspläne bekannt gegeben. Diese beinhalten kräftige Stellenstreichungen, aber auch den Aufbau von Kapazitäten für den nach wie vor wachsenden Computer- und Server-Markt in Japan.

Die Aktien von NEC schlossen am Dienstag an der Tokioter Börse mit einem Plus von 2,39 % bei 1159 Yen und legten damit stärker zu als der Gesamtmarkt. Die Papiere von Microsoft hatten am Vortag in New York knapp 3 % auf 58,06 $ zugelegt.

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