Aktien legten deutlich zu
Bank of Scotland lehnt Übernahmeangebot von Abbey ab

Es erscheint unwahrscheinlich, dass das Angebot von Abbey National zu einer befriedigenden Transaktion für die Aktionäre der Bank of Scotland führen könnte, hieß es in der Erklärung der Bank of Scotland.

dpa LONDON. Die Bank of Scotland (BoS) hat am Freitag ein Übernahmeangebot von Abbey National, der zweitgrößten Hypothekenbank Großbritanniens, abgelehnt. Zugleich räumte Abbey in einer Erklärung ein, das Angebot befinde sich "in einem sehr frühen Stadium". Es gebe «keinerlei Garantie», dass es Erfolg haben werde. Beide Banken waren in der Vergangenheit immer wieder selbst als mögliches Ziel von Übernahmen genannt worden.

Eine Fusion von BoS und Abbey würde die viertgrößte britische Bank mit einem Marktwert von 24 Mrd. Pfund, einem Vermögen von 235 Mrd Pfund und 50 000 Beschäftigten schaffen.

"Es erscheint unwahrscheinlich, dass das Angebot von Abbey National zu einer befriedigenden Transaktion für die Aktionäre der Bank of Scotland führen könnte", hieß es in der Erklärung vom Freitag. "Aber selbstverständlich ist der Vorstand immer bereit, Möglichkeiten für die Optimierung des Shareholder Value zu prüfen."

An der Londoner Börse legten die Aktien beider Banken deutlich zu und notierten nach anfänglich noch stärkeren Gewinnen am Nachmittag um 3 (BoS) beziehungsweise 9 % (Abbey) über dem Vortagesstand. Erste Kontakte zwischen beiden Banken hatte es bereits im Juli gegeben.

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