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Aktien London Ausblick: Britischer Auftakt etwas leichter erwartet

An der britischen Börse rechnen Experten angesichts des extrem hohen Ölpreises und wenig motivierender Vorgaben aus den USA mit einem etwas schwächeren Handesauftakt. Die Experten von IG Index rechnen mit einem nahezu unveränderten Start des Ftse-100-Index , nachdem der Leitindex am Freitag 0,21 Prozent auf 4 578,10 Zähler gestiegen war.

dpa-afx PARIS. An der britischen Börse rechnen Experten angesichts des extrem hohen Ölpreises und wenig motivierender Vorgaben aus den USA mit einem etwas schwächeren Handesauftakt. Die Experten von IG Index rechnen mit einem nahezu unveränderten Start des Ftse-100-Index , nachdem der Leitindex am Freitag 0,21 Prozent auf 4 578,10 Zähler gestiegen war.

Der Ölpreis war im asiatischen Handel in die Nähe seines Rekordpreises gestiegen und notierte nur vier Cent unter seinem bisherigen Rekordhoch von 49,40 Dollar. Bis gegen 8.00 Uhr sank der Kurs wieder etwas. Zuletzt notierte er bei 49,32 Dollar. Am Freitag hatte der Future mit 48,88 Dollar einen Rekord bei der Schlussnotierung erreicht. Während der Dow Jones am Freitag gut behauptet geschlossen hatte, war der Nasdaq Composite lediglich knapp behauptet aus dem Handel gegangen.

Die Augen der britischen Anleger dürften sich zu Wochenbeginn neben den ölsensitiven Branchen vor allem auf die Titel von J Sainsbury und Vodafone Group richten:

Der Finanzinvestor Permira bereitet einem britischen Zeitungsbericht zufolge eine fünf Mrd. Pfund schwere Übernahmeofferte für die Lebensmittelkette J Sainsbury vor. Dies schreibt die Zeitung "Sunday Times", ohne Quellen zu nennen. Permira suche nach weiteren Investoren für das Übernahmeangebot. Eine Permira-Sprecherin wollte den Bericht nicht kommentieren. Um den drittgrößten britischen Lebensmitteleinzelhändler Sainsbury ranken sich seit Anfang September immer wieder Übernahmegerüchte.

Der weltgrößte Mobilfunkanbieter Vodafone lädt zum Investorentag. Nach Informationen aus Branchenkreisen will das Unternehmen mit einer aggressiven Preisstrategie der führende UMTS-Anbieter in Deutschland werden. "Die wollen die Nummer eins werden und werden daher hohe Subventionen für UMTS-Geräte gewähren", erfuhr dpa-AFX aus den Kreisen. Vodafone wird zum Weihnachtsgeschäft sieben UMTS-taugliche Handys ins Programm aufnehmen.

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