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Aktien London Ausblick: Etwas leichter erwartet - Ölpreis bleibt im Blick

Britische Aktien werden am Montag vermutlich mit geringen Verlusten in den Handel starten. City Index sieht den Ftse-100-Index am Morgen rund 14 Punkte schwächer - am Vortag hatte der Leitindex 0,07 Prozent auf 4 747,90 Punkte verloren.

dpa-afx LONDON. Britische Aktien werden am Montag vermutlich mit geringen Verlusten in den Handel starten. City Index sieht den Ftse-100-Index am Morgen rund 14 Punkte schwächer - am Vortag hatte der Leitindex 0,07 Prozent auf 4 747,90 Punkte verloren. Die Schwäche der zahlreichen Rohstoff-Aktien hatte die Londoner Börse zuletzt belastet. Weiterhin bleibe der Ölpreis der gewichtigste Einflussfaktor für den britischen Aktienmarkt, berichteten Marktbeobachter in London. Es gebe Befürchtungen, dass die Opec ihre Produktion angesichts sinkender Preise und der Erwartung eines milden Winters in Europa drosseln könnte, hieß es.

Frischer Wind wird im Bankensektor erwartet. So könnten die südafrikanischen Wettbewerbsbehörden laut einem Bericht des "Sunday Express" noch in dieser Woche die Mrd.-Übernahme der Absa Bank durch Barclays genehmigen. Wie das Blatt unter Berufung auf dem Unternehmen nahe stehende Kreise berichtete, könnte am Freitag Grünes Licht für den Kauf der Mehrheit an Südafrikas größter Privatkundenbank gegeben werden.

Eine Abstufung könnte unterdessen die Aktien der Ryanair Holdings belasten. Die Deutsche Bank hatte die Aktie des erfolgreichsten europäischen Billigfliegers am Morgen von "Buy" auf "Hold" abgestuft.

Hingegen kommt das Weihnachtsgeschäft auf der britischen Insel offenbar nur schleppend in Gang. So hatte der Einzelhandelsverband BRC hat einen Pressebericht über einen flauen Geschäftsverlauf im November bestätigt. Die Einschätzung, dass der Umsatz auf vergleichbarer Grundfläche um fast 1 Prozent gesunken sei, sei jedoch nicht mehr als die Vermutung eines Menschen, der die Branche gut kenne, sagte BRC-Sprecher David Southwell AFX News. Die "Sunday Times" hatte zuvor ohne Quellenangabe berichtet, der an diesem Montag erwartete Branchenbericht werde einen Umsatzrückgang um 1 Prozent ausweisen. Das wäre das erste Minus in elf Monaten.

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