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Aktien London Ausblick: Gut behauptet erwartet - BOC im Fokus

Zum Handelsstart am Montag werden die Standardwerte an der britischen Börse voraussichtlich von positiven US-Vorgaben profitieren und leichte Gewinne verbuchen. Die Aktienmärkte an der Wall Street hatten am Freitag den Rekordpreis beim Rohöl verdrängt und gut behauptet geschlossen.

dpa-afx LONDON. Zum Handelsstart am Montag werden die Standardwerte an der britischen Börse voraussichtlich von positiven US-Vorgaben profitieren und leichte Gewinne verbuchen. Die Aktienmärkte an der Wall Street hatten am Freitag den Rekordpreis beim Rohöl verdrängt und gut behauptet geschlossen. Dennoch könnte der hohe Ölpreis unvermindert auf die Stimmung am Londoner Markt drücken, sagten Händler.

Die Wertpapierexperten von IG Index ermittelten den Ftse-100-Index vorbörslich 15 Punkte fester, nachdem er am Freitag mit minus 0,14 Prozent bei 4 622,70 Punkten aus dem Handel gegangen war.

In den Mittelpunkt des Handelsgeschehens könnten die Aktien des der BOC Group Plc rücken. Die britische "Sunday Times" hatte unter Berufung auf Industriekreise berichtet, der Industriegase-Hersteller erwartete wegen Fusionsplänen bald von der deutschen Linde AG angesprochen zu werden. Durch einen solchen Zusammenschluss würden die Unternehmen ein Gemeinschaftsvolumen von acht Mrd. Pfund oder 11,5 Mrd. Euro erreichen, berichtet die Zeitung. Das könnte de BOC-Aktie Auftrieb geben. Händler sagten, Linde habe jedoch solche Pläne dementiert und sie "reine Spekulation" genannt.

Vodafone-Papiere könnten ebenfalls kräftig zulegen. Wie die "Sunday Times" ebenfalls schrieb, will der weltgrößte Mobilfunkanbieter kommenden Monat eine beträchtliche Steigerung seiner Dividende bekannt geben.

Auch zu Diageo Plc gab es einen Bericht in der "Sunday Times". Die Zeitung berichtete, der Spirituosen-Hersteller werde seinen Investoren in dieser Woche erklären, er werde bis zu 50 Prozent des 1,2 Mrd. Pfund hohen Erlöses, den er durch den Verkauf seiner US-Tochter General Mills Inc. erzielt habe, in ein Aktienrückkauf-Programm stecken.

Die Aktie des Fußballclubs Manchester United könnte ebenfalls in den Fokus rücken. Die "Sunday Times" hatte berichtet, der US-Milliardär Malcolm Glazer glaube, die Club übernehmen, auch unabhängig von einer Genehmigung der größten Aktionäre.

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