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Aktien London Ausblick: Gut behauptet erwartet - Unilever im Blick

In London werden am Montagmorgen zum Handelsauftakt am Aktienmarkt moderat steigende Kurse erwartet. Einerseits kommt Auftrieb von positiven US-Vorgaben, nachdem sich die Wall Street am Freitag nach positiven Unternehmensnachrichten von Ford und Texas Instruments gut behauptet hatte. Andererseits sollten gute Unternehmenszahlen aus Großbritannien den Leitindex stützen, sagten Händler. Der Ftse 100 hatte am Freitag mit plus 0,76 % auf 4 591,00 Punkte geschlossen.

dpa-afx LONDON. In London werden am Montagmorgen zum Handelsauftakt am Aktienmarkt moderat steigende Kurse erwartet. Einerseits kommt Auftrieb von positiven US-Vorgaben, nachdem sich die Wall Street am Freitag nach positiven Unternehmensnachrichten von Ford und Texas Instruments gut behauptet hatte. Andererseits sollten gute Unternehmenszahlen aus Großbritannien den Leitindex stützen, sagten Händler. Der Ftse 100 hatte am Freitag mit plus 0,76 % auf 4 591,00 Punkte geschlossen.

Unilever erwartet im Gesamtjahr einen Gewinn je Aktie im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Das könnte der Aktie des britisch-niederländischen Einzelhändlers Impulse geben.

Barclays könnten ebenfalls in den Fokus rücken, nachdem die HSH Nordbank eine Klage gegen die britische Bank eingereicht hatte. Bei der Klage geht es um eine von Barclays im Jahr 2000 an die LB Kiel vermittelte Kapitalanlage von 151 Mill. $ in so genannte Collateral Debt Obligations (CDO). Die HSH Nordbank habe im Zusammenhang mit diesen Investitionen Verluste erlitten, hieß es am Sonntag.

United Utilities Plc könnten unter Druck geraten, denn Merrill Lynch hat die Einschätzung für die Aktie auf "Sell" gesenkt. Auch der Tabaksektor könnte belastet werden, da die US-Regierung ihre 280 Millionen-Dollar-Klage gegen die Tabakindustrie starten wird. Diese habe die Öffentlichkeit über die Gefahren des Rauchens in die Irre geführt, lautet der Vorwurf.

Die beiden Investmentgesellschaften Blackstone und Apollo Group prüfen nach Medienberichten ein gemeinsames Übernahmeangebot für das niederländische Chemie-Joint-Venture Basell von Basf und dem Ölkonzern Royal Dutch/Shell Group . "Eine Bewertung von drei bis fünf Mrd. ? halte ich vor dem Hintergrund der hohen Rohstoffkosten und des Umsatzes von Basell für sehr realistisch", sagte eine Unternehmensquelle am Freitagabend der dpa-AFX.

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